Elektrisch: ja oder nein?

Dies ist eine Frage, die viele Mountainbiker entzweit. Der Siegeszug des kleinen elektrischen Helferleins hat vor den Mountainbikes keinen Halt gemacht. Kein Hersteller kommt mehr daran vorbei, seine Mountainbikes mit einem elektrischen Antrieb anzubieten. Wer sich in die Fachgeschäfte begibt, wird gar feststellen, dass die Abteilung mit den elektrischen Antrieben die größte geworden ist.

Frevel, oder nicht?

„Es ist schließlich ein Sport“, denken sich viele und wollen ihr Sportgerät nur mit purer Muskelkraft fortbewegt wissen. Doch schwindet die Anzahl derer, die sich dem neuen Antrieb verweigern, zunehmend. Die Vorteile überwiegen immer mehr und die anfänglichen Nachteile bügelt die Industrie mit immer besserer Technik aus.

Immer noch ein großer Nachteil ist das zusätzliche Gewicht. Ein sogenanntes Fully in der 3.000-Euro-Klasse wiegt ungefähr vierzehn Kilogramm, und ein vergleichbares Bike mit elektrischem Antrieb wiegt stolze zehn Kilo mehr. Für Profi-Sportler ist dies alleine schon ein absolutes No-Go. Jedes Gramm zählt und da machen zehn Kilo extrem viel aus. 

Wer sich jedoch bei den hochwertigen elektrischen Mountainbikes umschaut, stellt fest, dass man auch hier mittlerweile auf zwanzig Kilogramm abgespeckt hat.

Das Gewicht alleine ist jedoch nicht das allumfassende Kriterium, denn die Gewichtsverteilung, die Position des Fahrers sowie die sich dadurch ergebene Gesamt-Balance entscheiden über die Performance eines guten Bikes. Somit können selbst schwere Bikes den leichten den Rang ablaufen. 

Was spricht dafür?

Eine ganz Menge! Zum einen wird mit dem elektrischen Antrieb dafür gesorgt, dass eine Gruppe trotz erheblicher Leistungsunterschiede gut zusammen fahren kann. Dies erhöht die Freude am gemeinsamen Erlebnis ungemein. Viele Mountainbiker haben sich auf die Abfahrt, das sogenannte Downhill spezialisiert. Bei der Bergabfahrt kommt es zum einen nicht auf das Gewicht, sondern viel mehr auf die bereits angesprochene Balance an. Des Weiteren hilft der E-Motor bei der oft schweißtreibenden Auffahrt, die man vorher zu bewältigen hat. Das Gesamt-Erlebnis wird durch den zusätzlichen Motor um einiges aufgewertet und der Spaß kennt keine Grenzen mehr.

Schlussendlich lässt sich feststellen, dass die E-Motoren aus den Mountainbikes nicht mehr wegzudenken sind und die Anzahl der Anhänger weiter steigen wird.

Mountainbiking — gut für die Gesundheit und Fitness

Das Schöne am Mountainbiking ist, dass es spannende Erlebnisse für fast alle Leistungsniveaus und Altersgruppen bietet. Der Natur- und Gesundheitssport gehört schon längst mit zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten.

Facettenreiche Varianten

Je nach Fitness-Level können Radler verschiedene Varianten des Mountainbikings ausüben. Cross-Country nennt sich das Fahren auf unbefestigten Wegen wie Kies- und Feldwege. Downhiller bevorzugen hauptsächlich schnelle Abfahrten im schwierigen Gelände. Und Enduro-Fahrer lieben schnelle Abfahrten kombiniert mit hohen Sprüngen. Wer es entspannter bevorzugt, der saust mit dem All-Mountain Mountainbike durch das Flachland, scheut aber auch Bergauf- und Bergabfahrten nicht.

Es gibt in Deutschland viele Möglichkeiten, mit dem Mountainbike gemütliche Fahrten oder waghalsige Trails zu absolvieren. Wer etwa von Thüringen aus in die Alpen fahren möchte, der braucht ein entsprechendes Fahrzeug. Eine sachgerechte Fahrzeugeinrichtung sorgt dafür, dass das Mountainbike sicher transportiert werden kann.

Abwechslungsreiche Trainingsaspekte

Wer mit dem Bike durch Wald und Feld und über Stock und Stein unterwegs ist, benötigt eine gute Fitness. Beim Mountainbiken werden das Körpergewicht und das Bike gegen die Schwerkraft bewegt. Wer über eine gute Beinarbeit verfügt, tut sich auf jeden Fall leichter. Daneben ist ein gutes Gleichgewichtsgefühl nötig, sowie ein gutes Reaktionsvermögen.

Regelmäßiges Fahren mit dem Mountainbike verbessert die koordinativen Fähigkeiten. Es fördert zudem die Ausdauer und die Kraft.

Die Ausstattung — das A und O beim Biken

Das wichtigste Equipment beim Mountainbiken ist der Helm, der den Kopf vor Stürzen und anderen Widrigkeiten schützt. Wichtig ist hierbei das CE-Kennzeichen, die Norm DIN EN 1078.

Wer sportlich im Gelände unterwegs ist, sollte Ellenbogen und Knie mit Protektoren schützen. Essenziell ist eine funktionale Radhose mit entsprechenden Einsätzen. Wer einmal lange im Sattel gesessen hat, der weiß genau, wie wichtige eine funktionale Fahrradhose ist. Denn unangenehmes Zwicken im Schritt kann die ganze Tour vermasseln.

An warmen Tagen sind kurze Radhosen perfekt und an kälteren lange. Wichtig ist hierbei jedoch, dass sie nicht nur optimalen Schutz bieten, sondern an heißen Tagen kühlen und an kalten Tagen wärmen. Hochwertige Bekleidung ist zudem feuchtigkeitsregulierend, atmungsaktiv, winddicht und häufig wasserdicht.

Daneben haben sich auf längeren Touren Brille, Randhandschuhe, ausreichend Flüssigkeit, Pannenhilfe und ein Erste-Hilfe-Set gut bewährt.

Mountainbiking — Hingabe auf zwei Rädern

Mit dem Mountainbike kann man viele Aktivitäten ausführen. Beispielsweise sportlich durch die Wälder düsen, im freien Gelände querfeldein fahren oder anspruchsvolle Bergabfahrten mit Sprüngen vollführen. Gleich, für welche Art man sich entscheidet, wichtig sind ein sicherer Fahrradhelm, komfortable Schuhe und funktionale Bekleidung.

Cross-Country — olympiaverdächtig

Bei Cross-Country-Fahrten sind Schotterpisten, Feldwege, unwegsame Waldwege oder Wurzeln erwünscht. Gleich, ob natürliche oder künstlich angelegte Hindernisse — fordernde Strecken machen dem Biker so richtig Spaß. Gefahren wird eine Rundstrecke, die wettkampfmäßig mehrmals durchfahren wird. Prekäre Anstiege und schwungvolle Abfahrten geben der Strecke den richtigen Drive. Übrigens: Cross-Country ist die einzige Mountainbike-Disziplin, die olympisch ist. Das hat zur Folge, dass die Materialien immer besser und leichter werden. Davon profitieren auch Freizeit-Cross-Country-Fahrer.

Downhill — Adrenalin gefällig?

Bergab heißt beim Downhill das Zauberwort — und das extrem schnell. Der Berg wird via Lift oder zu Fuß erklommen und oben angekommen gibt es nur ein Ziel: in affenartiger Geschwindigkeit wieder nach unten. Und das über verschiedene Hindernisse und Rampen mittels cooler Sprünge. Wer diesen Sport wettkampfmäßig ausführt, braucht sehr gute körperliche Kondition. Daneben brauchen Downhiller Respekt vor dem Run, eine gute Fahrtechnik und eine gute Selbsteinschätzung, um Fehler zu vermeiden.

Nach einem Downhill-Rennen ist der Körper ziemlich ausgelaugt. Hier können Biker die Speicher mit einem leckeren Gebäckstück wieder auffüllen. Und sich dafür einen leckeren kuchen bestellen, denn ein köstliches Stück Kuchen nach dem Rennen löscht den Heißhunger und tut dem Befinden gut.

All Mountain — die Allrounder

All Mountain ist eine beliebte Version beim Mountainbiking. Wer diese Variante sportlich betreibt, braucht eine gute Fitness und schnelle Beine, denn hier werden die rasanten Abfahrten gestoppt. Bergauf bleibt außen vor. Ähnlich wie im Motorsport müssen die Fahrer den Aufstieg nur in einer vorgegebenen Zeit absolvieren. Sieger wird derjenige, der die beste Zeit bei allen Abfahrten herausfährt. Die Bikes werden hier ordentlich beansprucht. Schaut man sich die Entwicklung der Mountainbikes an, hat es gewaltige Fortschritte gegeben.

Mountainbiking — mit dem Rad querfeldein

Mountainbiken ist eine beliebte Radsportart und ein idealer Fitnesssport, der nicht nur Fun bringt, sondern Kraft, Koordination und Ausdauer gleichermaßen stärkt. Mountainbike-Fahrer fühlen sich am wohlsten auf schmalen Forstwegen, auf Schotterpisten und wenn es durch die Wälder geht. Mountainbiken ist für nahezu jeden geeignet, der sich draußen bewegen und seine Fitness verbessern möchte. Zudem ist er für diejenigen ideal, die ein paar Pfunde purzeln lassen möchten, denn wer eine Stunde Rad fährt, kann schon mal bis 800 Kilokalorien verbrauchen. Gute Dienste leistet dabei eine Pulsuhr.

Die richtige Bekleidung ist entscheidend

Steile Aufstiege und rasante Abfahrten machen nur dann Spaß, wenn Mountainbiker spezielle Mountainbike-Bekleidung tragen, die höchste Performance gewähren. Neben dem Helm sind lässige Shorts, ein funktionales Trikot aus robusten Materialien eine gute Wahl. Die Bekleidung sollte atmungsaktiv sein und viel Bewegungsfreiheit bieten, daher ist MTB-Bekleidung meist locker geschnitten. Zum Bummeln durch die Stadt können MTB-Fahrer schicke Straßenbekleidung etwa von aimn.com/de/ tragen, wer aber auf das Mountainbike steigt, der sollte entsprechende MTB-Bekleidung tragen. Bisweilen sind für gewisse Fahrten wie Trail oder Downhill sogar Protektoren nötig. Essenziell sind ebenfalls angepasste, robuste Mountainbikeschuhe, denn sie sind das Bindeglied zwischen Fahrer und Bike.

Mountainbike — abwechslungsreich und verschieden

Der Mountainbike-Sport bietet verschiedene Mountainbike-Varianten. Wer rasante Manöver mit guter Fahrtechnik kombinieren möchte, ist im Enduro-Sport richtig. Für Fahrer, die schnelle Rennen favorisieren, ist Cross-Country ideal. Jumps und anstrengende Bergfahrten bietet Downhill und für Fahrer, die steile Anstiege mögen, ist All Mountain optimal.

Mountainbiking — Ausflug und Naturerlebnis zugleich

Als Mountainbiken in den 70ern in Nordkalifornien populär wurde, hat sicher niemand daran gedacht, dass die Sportart bis heute einen ungebrochenen Hype erlebt. Aus dem einstigen Trend ist eine attraktive Freizeitbeschäftigung geworden. Daneben finden deutschlandweit und über die Lande hinaus zahlreiche Wettbewerbe statt. Aus dem eigentlichen Mountainbiken haben sich noch weitere Kategorien gebildet, sodass es kaum Langeweile gibt.

Mountainbike-Passion

Natur schnuppern, Berge hochkraxeln, Hügel bezwingen — und das bei jedem Wetter, das ist die Leidenschaft eines Mountainbikers. Deutschlandweit gibt es unzählige Gebiete, in denen sich Mountainbiker so richtig auspowern können. Je nach Fitness-Level können Biker tausend Höhenmeter überwinden oder sich auf gemächlichen Waldpfaden und auf mit Kies bedeckten Wiesenwegen einstimmen. Oftmals befinden sich die schönsten Strecken direkt vor der Haustür. Und wem gleichmäßige Aufstiege und rasante Abfahrten nicht interessant genug sind, der kann beispielsweise im Thüringer Wald auf dem Rennsteig auf verworrenen Wegen knackige Höhenunterschiede und schwungvolle Abfahrten finden — und das inmitten einer wunderbaren Natur mit spektakulären Aussichten.

Meine Disziplin

Im Laufe der Jahre haben sich im Bereich Mountainbiken viele Varianten herausgebildet. Je nach Ambition wird das Mountainbike in Hardtails oder Fully eingeteilt. Fullys sind gefedert, Hardtails nicht. Biker, die mit dem Mountainbike unterwegs sind, schenken sich in der Regel nichts und sind meist mit Bleifuß unterwegs. Um dem Körper mal etwas Abwechslung und Erholung zu gönnen, können MTB-Fahrer auch mal mit einem E-Roller von https://www.vassla.com entspannt und gemütlich durch die Gegend düsen.

Harmonische und geschickte Akrobatik kombiniert mit Körperbeherrschung: Das können nur Trail-Fahrer, sie machen vor kaum einer Schikane halt. Gleich, ob im Gelände oder auf eigens angelegtem Terrain — hier fühlen sich Trail-Fahrer in ihrem Element.

Höllische Geschwindigkeiten und spektakuläre Stunts: Das sind Downhill-Fahrer, die mit dem MTB in irrsinniger Geschwindigkeit einen Berg hinunter rasen möchten. Dafür ist eine entsprechende Schutzbekleidung wie etwa Protektoren essenziell. Der Helm sollte hier so normal wie genügend Luft im Reifen sein. Downhill-Fahrer bevorzugen das Fully, ein voll gefedertes Modell. Bike-Akrobaten, die gewagte Hindernisse überqueren und waghalsige Sprünge machen, haben mit einem wendigen Dirt-Bike eine gute Wahl getroffen.

Schnell, jedoch sicher im Gelände auf Achse: Das sind Cross-Country-Fahrer, sie bevorzugen Waldwege, Feldwege, Kieswege sowie Steigungen und Abfahrten. Im sportlichen Bereich

wird eine Rundstrecke abgesteckt, die von den Bikern mehrfach durchfahren wird. Hier ist es gleich, ob Fahrer mit einem Hardtail oder Fully beschleunigen.

Sprünge in schwindelerregenden Höhen und alpine Bergpassagen: Dies ist nur was für Freerider, die mit ihren Tricks und dynamischen Beweglichkeiten die Zuschauer in Euphorie versetzen können. Wagemutige machen vor hohen Felsen und bizarren Klippen nicht halt. Hier ist die perfekte Bekleidung das A und O.

Fit durch den Winter

Wer in den Sommermonaten auf dem MTB sein Bestes geben und fit sein möchte, der darf im Winter nicht auf der faulen Haut liegen. In der Regel lassen sich Mountainbiker nicht von Schneeflocken abhalten. Ist das Wetter jedoch allzu unwegsam, ist ein Fitness-Training, das Schnelligkeit, Beweglichkeit, Ausdauer, Kraft und Koordination fördert, die beste Methode, um auch im Winter fit zubleiben — und sich für den Sommer stark zu machen.

Überblick der Neuerungen 2017

Die Erfinder sind selbst Fahrer, was neue Gestaltungsweisen vorantreibt. Jede Neuerung kann direkt getestet werden. Diese Möglichkeit bietet sich nicht in jedem Sport.

Neues Verständnis in der Geometrie der Mountainbikes ist aufgekommen. In der Theorie sieht es fast unmöglich aus. Aber in der Praxis wurde bewiesen, dass je kürzer das Bike ist, umso besser für den Fahrer. Die neue Technik überzeugt mit unschlagbarer Balance. Der Rahmen wirkt sehr klein, sodass die Räder im Fokus des Betrachters stehen. Diese langen Hinterbauten bewirken einen guten Druckaufbau auf das Vorderrad. Beim Fahren wirkt die Konstruktion viel wendiger. Die Länge der Kettenstrebe wählen die Fahrradbauer nach der Rahmengröße und dem Konzept des Rades aus. Bei dem Design & Innovation Award wurde schon 2017 das Pole EVOLINK ausgezeichnet, als Vorreiter der neuen Generation.

Leichtgewicht

Die Industrie unterstützt den Sport des Mountainbikens gewaltig, denn die Materialien werden immer weiter entwickelt. Damals, als die ersten Fahrräder noch aus Stahl gebaut wurden, war ein Aufstieg auf dem Zweirad unmöglich. Heute bestimmen Carbon und andere Leichtbauten die Fahrradindustrie. Diese Bauweise verzichtet auf Einschränkungen in der Stabilität. Selbst die Fahrdynamik ist um Welten besser als Jahre zuvor.

Preise fallen

Wer nicht unendlich tief in die Tasche greifen möchte, aber gerne Abenteuer auf dem MTB erleben möchte, hatte noch nie so viel Glück wie in diesem Jahr. Gute Räder zu günstigen Preisen war das Ziel der Saison 2018. Günstige Komponenten halten, ohne mit der Wimper zu zucken, mit den Highend-Parts mit. Einen entscheidenden Einfluss darauf besitzen die Direkt-Sales-Marken. Sie fördern den Preiskampf, worauf einige Marken, zum Beispiel CUBE oder TREK, teure Bikes aus der Produktion nahmen.

Auf großem Fuß leben

Die Zollmaße sind im Laufe der Jahre gewachsen. Wohingegen früher jeder mit 26 Zoll (0,66 Meter) gefahren ist, ging der Trend in den letzten Jahren zu 29 Zoll (0,74 Meter). Einige Kunden befiel die Angst und sie haben von einem Neukauf abgesehen, sodass die Industrie reagiert hat. Die Laufräder schrumpften wieder auf 27,5 Zoll (0,7 Meter).

Informationen unter Enduro zu finden.

Früh übt sich

Sie haben seit langem Interesse am Mountainbiken und nun besitzen Sie eine Familie. Diese zwei Punkte miteinander zu verknüpfen erfordert Köpfchen. Mit der ganzen Familie einen MTB-Urlaub genießen? Wie ist das Ziel zu erreichen?

Berichte und Studien zeigen, je früher Kinder Geschicklichkeit und Motorik erlernen, desto steiler ist ihre Lernkurve. Als Elternteil sind Sie gefordert, das Fundament in Ihrem Nachwuchs zu legen. Dabei ist entscheidend, dass Sie Ihren eigenen Ehrgeiz nicht auf den Zögling projizieren. Ansonsten könnten Sie Gefahr laufen, den Spaß im Keim zu ersticken. Bei Kindern ist das spielerische Bewusstsein immer im Vordergrund. Fördern Sie leistungsorientiertes Training, ist das kontraproduktiv. Natürlich brauchen Kinder Herausforderungen, an gemeisterten Aufgaben können sie weiter wachsen.

Benötigte Grundlagen

Bevor Sie mit Ihrem Kind ins Gelände gehen, ist das Fahren im Stehen wichtig. Intuitiv setzen sich Kinder gerne bei schwierigen Passagen. Das ist in unebenem Gelände nicht möglich. Eine solide Grundhaltung bedeutet, beide Pedale waagerecht und den Blick nach vorne gerichtet zu haben. Können die Kinder das im Schlaf, dann ist das Erlernen von schnellem Kurvenfahren oder steilen Abfahrten keine Frage mehr.

Welches Alter ist ausschlaggebend?

Jedes Kind ist unterschiedlich, darum sind festgelegte Altersgrenzen nicht möglich. Eine kleine Richtlinie könnte der Eintritt in den Schulalltag sein.

Schaffen Sie für das Training Balance. Gemäß dem Motto „Nicht ständig unterfordern, aber niemals überfordern.“ Stumme Zeichen wie: ein breites Grinsen, ängstliche Augen oder erstaunte Blicke können Ihnen helfen, Ihr Kind richtig einzuschätzen. Unter Umstände ist Hilfe ein richtiger Weg. Einige Landesverbände bieten Kurse für Kinder an. Das Personal ist im Umgang mit Kindern gut geschult. Ein Beispiel finden Sie unter Baden-Württemberg, um nur eine Möglichkeit zu zeigen. Erfahrungen haben gezeigt, dass Kinder in einer Gruppe mit Gleichaltrigen hoch motiviert sind. Der Lernerfolg und das tolle Erlebnis sind in Lerngruppen größer als mit den Eltern.

Investition in das Techniktraining

Motorisch erlernte Fähigkeiten bleiben selbst im Erwachsenenalter erhalten. Ausdauer und Kondition geht ohne Training verloren. Einmal erarbeitete koordinative Fähigkeiten verschwinden nicht mehr. Arbeitet Ihr Kind früh an komplexen Bewegungsabläufen, profitiert es das gesamte Leben davon. Zudem trainiert das Biken ein Gefühl für körperliche Grenzen. Diese Wahrnehmung ist nicht nur beim Fahrradfahren wichtig, sondern selbst später im Berufsleben.

Peter Brodschelm beweist, dass Kinder in jungen Jahren Großes leisten können. Brodschelm und sein 13-jähriger Sohn überquerten die Alpen. Lassen Sie sich motivieren, ein gutes Beispiel ist der erste Schritt zu großen Taten.

Die Entwicklung des Zweirades

„To repack“ ist echten Mountainbike Fans geläufig: Die ersten Fahrer mussten nach jedem Rennen ihre Naben mit Fett befüllen. Somit bekam das erste Rennen 1976 den Namen: „Repack Downhill Time Trial“. Die alten Poster sind noch in Colorado zu bewundern.

In den meisten Fällen überstanden die damaligen Räder nicht mehr als eine Abfahrt. Die Fahr- und Bremseigenschaften lösten keine Jubelrufe bei den Bikern aus, deswegen schraubten die drei Profis immer wieder an ihren Bikes. Alle stabilen Bauteile wurden verwendet. Die Schrauber bauten die Gangschaltung der Rennräder aus, benutzten die Trommelbremsen der Tandems, verarbeiteten die massiven Lenker der Motorräder und so weiter. Die früheren „Klunker“ waren einzigartige Vorfahren der heutigen modernen MTBs.

Aktive Zeiten sind nicht vorbei

Die Firmen, die noch im Mountainbike-Geschäft sind, waren die Entwickler der „Babys“. Eine großzügige Entlohnung bekamen Sinyard und Fisher mit dem Verkauf von Anteilen der Firma. Der Zeitpunkt war genau richtig, mitten im Boom. Tom Richey ist heute noch ein Name für gute Mountainbike-Rahmen. Selbst der Starter des Offroad-Sports, Joe Breeze, ist noch fleißig im Geschäft.

Die heute noch aktiven Sportler brachten die Revolution ins Rollen. Den historischen Pfad am Mount Tamalpais radeln die grauen Jungs heute noch. Der Spiegel berichtet darüber näher.

Alles zum Tragen

Der Markt ist gefüllt, doch immer wieder fallen Einzelstücke auf, die sich von der Masse abheben. Wodurch fallen die Neuheiten ins Auge? Aufgrund von Innovation, gutem Design, Qualität oder guter Performance können einige Stücke punkten.

Da wäre zum Beispiel:

Shimano XC 5

Der Schuh verzichtet auf Ratschen und Drehschließsysteme, weil die Langlebigkeit nicht garantiert ist. Er möchte seinen Kunden mit herkömmlichen Schnürsenkeln beeindrucken, was dem Laufwunder wirklich gelingt.

Die Sohle ist mit entwickelt von Michelin. Im vorderen Bereich können 18 mm-Spikes eingesetzt werden, für schlechte Wegbedingungen.

Ixs Flow Zip Knieprotektor

Zip ist eine Weiterentwicklung seines Vorgängermodells. Was ist der Unterschied? Die Bandage ist ohne Protektor hergestellt und deswegen leicht und bequem zu tragen. Der seitliche Reißverschluss sorgt für ein schnelles Entfernen unterwegs.

Die Weste existiert in der Ausführung für Männer und Frauen, mit integriertem Rückenprotektor. Die Ballonseide sorgt für ein leichtes angenehmes Tragegefühl. Trotzdem ist die Weste windabweisend und kälteisolierend.

O-Synce 4Vision Head-up-Display

Das erste System für Fahrradhelme ist von O-Synce entwickelt worden. Mit nur 19 Gramm garantiert es eine ausgezeichnete Lesbarkeit, bei jeder Wetterlage. Durch die Knopfzelle ist eine Laufzeit von 400 Stunden versprochen. Mit dem O-Synce können Fahr- und Leistungsdaten, Wege-Navigation abgerufen werden, dazu lässt es sich mit iOS und Android koppeln.

Details stehen für Sie unter Neuheiten bereit.

Der neue Trend: E-Bikes

Einer der bekannten MTB-Bike-Hersteller ist Head. Im Jahr 2018 ist die Firma mit auf den Zug der E-Bikes gesprungen.

Der tschechische Hersteller bietet ein E-Bike für Profis, mit Alu-Hardtails oder Carbon-Hardtails. Den Antrieb kann der Kunde selbst bestimmen. Zur Auswahl stehen ein Continental-Motor (600 Wh-Akku) und ein Shimano Steps (500 Wh-Akku). Verbaut ist der Akku oberhalb der Pedale im Rahmen. Das Gewicht liegt also mittig am Bike und unterstützt so den Fahrer in der Balance.

Mit fünf verschiedenen E-Bikes füllt Head den Markt. Die Preise liegen zwischen 3.600 und 5.500 Euro. Schauen Sie nach unter News und lassen die Bilder auf sich wirken. Allerdings ist Head nicht die einzige Firma, die mit den motorbetriebenen Rädern auf den Markt kommt.

Unterwegs den Akku wechseln

Haben sie vor, länger unterwegs zu sein, kann der Akku schlappmachen. Für dieses Problem gesorgt haben Sie mit dem Evoc FR Trail E-Ride. Ein Protektor-Rucksack mit Akku-Fach. Dort können Sie den Akku und noch ein Ladegerät bequem verstauen. Dazu glänzt er mit einer Trinkblase, einer gefleecten Display-Tasche, einem Brillenfach, einer Regenhülle und einem Werkzeugfach. Allerdings wiegt der Rucksack ohne Befüllung schon 1,5 Kilogramm. Verstauen Sie alle wichtigen Extras, dann nimmt das Gewicht gewaltig zu.