Alles zum Tragen

Der Markt ist gefüllt, doch immer wieder fallen Einzelstücke auf, die sich von der Masse abheben. Wodurch fallen die Neuheiten ins Auge? Aufgrund von Innovation, gutem Design, Qualität oder guter Performance können einige Stücke punkten.

Da wäre zum Beispiel:

Shimano XC 5

Der Schuh verzichtet auf Ratschen und Drehschließsysteme, weil die Langlebigkeit nicht garantiert ist. Er möchte seinen Kunden mit herkömmlichen Schnürsenkeln beeindrucken, was dem Laufwunder wirklich gelingt.

Die Sohle ist mit entwickelt von Michelin. Im vorderen Bereich können 18 mm-Spikes eingesetzt werden, für schlechte Wegbedingungen.

Ixs Flow Zip Knieprotektor

Zip ist eine Weiterentwicklung seines Vorgängermodells. Was ist der Unterschied? Die Bandage ist ohne Protektor hergestellt und deswegen leicht und bequem zu tragen. Der seitliche Reißverschluss sorgt für ein schnelles Entfernen unterwegs.

Die Weste existiert in der Ausführung für Männer und Frauen, mit integriertem Rückenprotektor. Die Ballonseide sorgt für ein leichtes angenehmes Tragegefühl. Trotzdem ist die Weste windabweisend und kälteisolierend.

O-Synce 4Vision Head-up-Display

Das erste System für Fahrradhelme ist von O-Synce entwickelt worden. Mit nur 19 Gramm garantiert es eine ausgezeichnete Lesbarkeit, bei jeder Wetterlage. Durch die Knopfzelle ist eine Laufzeit von 400 Stunden versprochen. Mit dem O-Synce können Fahr- und Leistungsdaten, Wege-Navigation abgerufen werden, dazu lässt es sich mit iOS und Android koppeln.

Details stehen für Sie unter Neuheiten bereit.

Der neue Trend: E-Bikes

Einer der bekannten MTB-Bike-Hersteller ist Head. Im Jahr 2018 ist die Firma mit auf den Zug der E-Bikes gesprungen.

Der tschechische Hersteller bietet ein E-Bike für Profis, mit Alu-Hardtails oder Carbon-Hardtails. Den Antrieb kann der Kunde selbst bestimmen. Zur Auswahl stehen ein Continental-Motor (600 Wh-Akku) und ein Shimano Steps (500 Wh-Akku). Verbaut ist der Akku oberhalb der Pedale im Rahmen. Das Gewicht liegt also mittig am Bike und unterstützt so den Fahrer in der Balance.

Mit fünf verschiedenen E-Bikes füllt Head den Markt. Die Preise liegen zwischen 3.600 und 5.500 Euro. Schauen Sie nach unter News und lassen die Bilder auf sich wirken. Allerdings ist Head nicht die einzige Firma, die mit den motorbetriebenen Rädern auf den Markt kommt.

Unterwegs den Akku wechseln

Haben sie vor, länger unterwegs zu sein, kann der Akku schlappmachen. Für dieses Problem gesorgt haben Sie mit dem Evoc FR Trail E-Ride. Ein Protektor-Rucksack mit Akku-Fach. Dort können Sie den Akku und noch ein Ladegerät bequem verstauen. Dazu glänzt er mit einer Trinkblase, einer gefleecten Display-Tasche, einem Brillenfach, einer Regenhülle und einem Werkzeugfach. Allerdings wiegt der Rucksack ohne Befüllung schon 1,5 Kilogramm. Verstauen Sie alle wichtigen Extras, dann nimmt das Gewicht gewaltig zu.

Mountainbiking in der Innerschweiz

Die Innerschweiz ist für Mountainbiker perfekt. Vom kleinen Hügel für Anfänger bis zum anspruchsvollen Berg findet sich hier für jedes Niveau das richtige Gelände. Um diese zu erreichen, lässt man sich am Engelberg, zum Beispiel im gleichnamigen Hotel Engelberg nieder. Dort hat man den Titlis direkt vor der Haustüre, aber auch das Stanserhorn, den Bürgenstock, den Pilatus oder das UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch kann man bequem erreichen.

Titlis

Der Titlis, der direkt in Engelberg liegt, ist jedem Skifahrer bekannt. Aber auch für Mountainbiker ist der Berg, der auf der Kantonsgrenze zwischen Bern und Obwalden liegt, perfekt geeignet. Hier finden sich rasante Downhill-Strecken genauso wie Singletracks. Für Anfänger und Familien eignet sich der Trübsee, ein Bergsee auf dem Titlis, hervorragend. Um ihn herum sind Trails angelegt, die sich für alle eignen. Man muss sich dabei noch nicht einmal selbst den Berg hochkämpfen, sondern man kann vom Hotel aus direkt zur Talstation fahren und sich und sein Bike bequem von der Bergbahn in die Höhe fahren lassen.

Entlebuch

Auch das Entlebuch, und dort besonders das gleichnamige UNESCO Biosphärenreservat, eignet sich perfekt für Mountainbiker. Von Engelberg her kann es bequem erreicht werden. Wer fit ist, der kann sich hier zum Beispiel auf eine 52 Kilometer lange Tour um die Schattenfluh, ausgehend von Sörenberg, machen. Wer nicht nur auf den sportlichen Aspekt, sondern auch auf die Aussicht Wert legt, dem sei die Marbacher Panoramarunde ans Herz gelegt. Ausgehend von Marbach bietet sie auf 23 Kilometern beeindruckende Aussichten.

Pilatus

Auch der Luzerner Hausberg, der Pilatus, lässt sich von Engelberg bequem erreichen. Auch hier finden sich zahllose Routen, die ihn für Anfänger wie Profis zu einem attraktiven Ziel machen. Besonders beliebt ist hier die Abfahrt von der Fräkmüntegg nach Hergiswil. Da es auch hier eine Bergbahn gibt, muss man sich nicht den Berg hinaufkämpfen, sondern kann bequem mit der Bahn in die Höhe fahren.

Bürgenstock

Der Bürgenstock ist primär für sein Luxusrestaurants bekannt, aber auch dem Sportler hat er einiges zu bieten. Besonders eindrücklich ist die Fahrt den Seewligrat entlang. Auf dieser ziemlich anspruchsvollen Strecke hat man eine wunderbare Aussicht auf den Vierwaldstättersee, aber auch nach Stans und Horw. Die Abfahrt vom Seewligrat nach Stans ist besonders bei Downhill-Fahrern beliebt.

Stanserhorn

Ein weiterer Berg in der Nähe von Engelberg, bei dem man sich den Aufstieg dank einer Bergbahn sparen kann, ist das Stanserhorn. Auch hier findet man zahlreiche Routen, darunter besonders viele Downhill-Abfahrten. Sehr beliebt ist die Abfahrt vom Gipfel nach Wiesenberg. Aber auch die Strecke vom Gipfel zum Ächerlipass ist, in beide Richtungen, sehr beliebt.

Wer eine etwas längere Tour unternehmen möchte, der findet in Stans auch die nationale Panorama Bike 2, die von Rorschach nach Montreux führt. Für die Gesamtstrecke von 450 Kilometern sollte man sich aber einige Tage Zeit nehmen.

Üben ohne großen Aufwand

Selbst beim Mountainbiken zählt der Spruch: „Übung macht den Meister“. Über das ganze Land verteilt existieren Übungsstrecken, die jeder Fahrer nutzen kann. Aus zeitlichen Gründen können die Trails nicht immer erreichbar sein. Wie können Sie trotzdem trainieren?

Die nächsten neun Übungen, auch zu finden unter Magazine, erlernen Sie bequem vor Ort oder im nächstgelegen Waldstück.

Neun Schritte zum Erfolg

  • Ein Schneckenrennen mit Ihren Mitfahrern veranstalten. Derjenige, der am längsten für eine Strecke braucht, ohne Fußkontakt zum Boden, hat gewonnen. Durch diese Balance-Übungen erhält jeder eine gute Kontrolle über das Rad.
  • Ein großer Platz ausgestattet mit ein paar Kegeln ist ein weiterer Testparcours. Indem Sie langsam an das Hütchen heranfahren, das Pedal nach unten stellen (Hütchenseite) und das Objekt zu sich nehmen, trainieren Sie ebenfalls Balance. Die Übung ist nur erfolgreich zu meistern, wenn Sie die Gewichtsverlagerung beherrschen. Das Ziel erreichen Sie durch fließende Bewegungen. Sobald sich das Hütchen in Ihrer Hand befindet, richten Sie sich auf und treten in die Pedale.
  • Das Ganze andersherum! Stellen Sie das Hütchen während der Fahrt wieder an seinen Platz. Je langsamer diese Übung ausgeführt wird, umso besser sind Ihre Fähigkeiten.
  • Den Kegel frei platzieren. Mit gemäßigter Geschwindigkeit anrollen, Sie benötigen einen Abstand von ungefähr 20 Zentimetern zum Gegenstand. Dann werfen Sie sich nach hinten, mit angewinkelten Armen und einer waagerechten Kurbel. Das Vorderrad hebt sich, indem Sie gleichzeitig das vordere Pedal treten. Währen das vordere Rad in die Luft geht, kicken Sie schwungvoll gegen das Hüttchen.

Die Schwierigkeit besteht darin, das gekippte Vorderrad abzufangen und danach weiter geradeaus zu fahren. Versuchen Sie, weich mit dem Oberkörper abzufedern.

  • Gerade Linien fahren können Sie überall üben. Im ersten Moment klingt das einfach, aber dem ist nicht so. Skinnies sind enge Stellen, über Baumstämme oder Gebirgskämme, diese gehören zu den Aufgaben der fortgeschrittenen Fahrer. Präzision und regelmäßiges Üben ist unabdingbar.
  • Der Trackstand lässt sich vor Ihrem Haus trainieren oder an der nächsten roten Ampel. Ihr Bike befindet sich im Ruhemodus. Für dieses aktive Stehen müssen beide Beine auf den Pedalen stehen. Durch diese Übung verbessern sich Ihre Starts und Stopps.
  • Der „Manual“ sollte gut geprobt sein, denn aus diesem ergeben sich einige weitere Übungen, wie zum Beispiel der „Bunnyhop“. Das Vorderrad streckt sich durch Ihre Gewichtsverlagerung aufs Heck in die Höhe.
  • Die Straßenmarkierungen in Ihrer Nachbarschaft lassen sich zum Üben verwenden. Den Anfang bildet der Manual und dann müssen Sie Ihr Gewicht nach vorne verlagern. Diese Vorgehensweise hilft Ihnen, Baumstämmen auszuweichen, die Sie auf Ihrem Weg ins Tal stören.
  • Treppenfahren ist ebenfalls ein Test, der zeigt, wie gut Sie felsiges Geländer überqueren. Die technischen Skills lassen sich in jeder Stadt gut erlernen. Sobald Sie sich auf den Stufen zu Hause fühlen, folgen die Manuals auf der Treppe.

Wo Anfänger die ersten Schritte wagen können!

Steilabfahrten und Stunts sind Herausforderungen die fortgeschrittene Biker gerne auf sich nehmen. Für Anfänger sind solche Strecken jedoch nichts. Durch viel Übung können Sie auch dorthin gelangen. Wo sind die besten Strecken zum Üben?

In Südkärnten baggerte Diddie Schneider die längste Flow-Country-Strecke der Welt. Diese Rollsplittbahn verläuft über 10 Kilometer, bei 1.000 Höhenmetern und 2 Metern Breite, den Berg hinunter. Niemals ist die Bahn zu steil. Für 28 Euro am Tag können Anfänger zu Profis mutieren.

Es ist ein schmaler Trail von 190 Höhenmetern. Mit vielen Kurven, kleinen Sprüngen und Wellen wird es dem Fahrer nie langweilig. Vergessen Sie allerdings nicht, dass in Sölden die Strecken erst ab Juni geöffnet sind.

Die ersten kleinen Hindernisse für Anfänger sind in dem Single-Trail über Waldboden verbaut. An einigen Stellen lauern Wurzeln, an denen schon manche gescheitert sind. Halten Sie Ihr Lenkrad gut fest. Der Wiesenalm-Trail erstreckt sich über 700 Höhenmeter.

Der Weg zeigt Charakter durch Minisprünge, kleine Wellen und Kurven. Gut zu verbinden ist der Trail im Zillertal auch mit dem Isskogel-Trail. Erreichen können Sie diesen über Gerlos.

In Willingen erwarten Sie zwei Strecken über 200 Höhenmeter den Ettelsberg hinunter. Einer dieser Trails schlängelt sich über 1,6 Kilometer ins Tal. Die Brechsandbahn ist wetterfest und sehr geräumig. Unterwegs treffen Sie auf Table-Sprünge, die bequem überrollt werden können.

Nach dem Einsteiger-Erlebnis reizt manchen dann die Northshore-Leiter, diese verläuft parallel. Auf dieser Strecke lassen sich Drops gut üben.

EU-Fördermittel verhalfen dem Bikepark im Vogtland 2015 zu einer Überarbeitung. Seit dieser Zeit existiert eine Flow-Line bis hin zur Talstation. Die Strecke ist nicht wirklich lang, es sind nur 1,2 Kilometer mit 130 Höhenmetern. Anfänger verfügen über eine lange Saison zum Üben. Ein Übungsparcours wartet sogar direkt an der Bergstation. Für alle aus dem Osten und Südwesten von Deutschland ist die Anreise ein Klacks.

Es werden nicht nur Pizza-Fans angelockt, sondern auch die absoluten Anfänger der MTB-Szene. Die Einsteiger-Lines fangen am Carosello 3000 an.

Die breiten Bahnen gleiten langsam über 3 bis 4 Kilometer runter ins Tal. In Planung sind fast zehn Trails mit einer Gesamtstrecke von 45 Kilometer, zurzeit sind allerdings schon eine Handvoll Bahnen offen. Die Brechsandbahnen sind aufgrund der Höhe erst ab Juni befahrbar. Im Winter ist die Gegend besiedelt von Wintersportlern.

Auf der Seite Bike-Magazine werden Details zu Preisen geliefert. Aufgrund des Pflegeaufwands liegen die Preise bei fast allen Bahnen zwischen 22 und 30 Euro. Sie können sicher sein, dass die Bahnen in einem einwandfreien Zustand sind.

Viele der Strecken verfügen über Liftanlagen. Der Aufstieg ist bequem zu bewältigen und Sie genießen einen langen abwechslungsreichen Abstieg. In den Preisen sind die Liftkarten inklusive.

Mountainbiking – aber sicher!

Immer mehr Menschen in Deutschland fahren in ihrer Freizeit Mountainbike und erleben dabei die Natur und die Elemente hautnah. Auch schätzen diese Menschen das Gefühl von Freiheit, dass ihnen das Mountainbiking verleiht. Beim Fahren in unwegsamem Gelände kann es jedoch schon einmal zu Unfällen kommen. Daher muss jeder Mountainbiker über eine zureichende Sicherheitsausrüstung verfügen, um schwere Verletzungen zu vermeiden, aber auch um sich bei jedem Wetter und in jedem Gelände gut zurechtzufinden. Neben Helm und Brille empfehlen sich Langfinger-Handschuhe, Bike-Schuhe mit gutem Profil, ein Reparaturset, eine Taschenapotheke, ein Handy und GPS mit aktuellem Kartenmaterial.

Auch die Routenwahl ist entscheidend für die Sicherheit beim Mountainbiking. Wählen Sie stets eine Route, die Ihrer Kondition und Ihren technischen Fähigkeiten entspricht.

Investieren Sie in den richtigen Helm

Ein Helm ist für jede Mountainbike-Tour unentbehrlich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass es sich tatsächlich um einen Mountainbike-Helm handelt, denn diese bieten höheren Rundumschutz, als beispielsweise Rennradhelme. Mountainbike-Helme bieten durchweg verlässlichen Kopfschutz bei Stürzen, da sie strengen Sicherheitsprüfungen unterliegen, die alle Helme erfüllen müssen. Bei der Wahl des richtigen Helmes sollten Sie unbedingt auch auf geringes Gewicht und gute Belüftung achten. Auch muss der Helm richtig passen, damit er bei einem Aufprall nicht verrutschen kann.

Die Auswahl ist groß und vielfältig. Helme mit Visier sind nützlich, wenn sie viel im Wald fahren, denn sie helfen bei wechselnden Lichtverhältnissen, wenn beispielsweise die Sonne durch das Laub scheint. Neben Cross Country Helmen sind auch All Mountain Helme im Handel erhältlich. Diese sind am Hinterkopf tiefer heruntergezogen und eignen sich wegen ihrer höheren Schutzwirkung gut zum waghalsigen Trailriding.

Im Trend liegt zur Zeit der sogenannte Integralhelm, der über einen abnehmbaren Kinnschutz verfügt. Dieser ist insbesondere für Bikeparks und Downhillstrecken zu empfehlen. Für die meisten Mountainbiker ist ein solcher Full-Face-Helm jedoch nicht notwendig.

Die richtige Brille bietet Schutz bei jedem Wetter

Der Augenschutz ist beim Mountainbiking sehr wichtig. Eine Mountainbike-Brille schützt die Augen vor vom Boden aufspritzenden Schmutz sowie Fliegen und anderen fliegenden Insekten. Eine dunkle Brille mit UV-Schutz schützt außerdem vor Sonneneinstrahlung. Brillen mit gelben Gläsern hingegen verbessern die Sichtverhältnisse bei Nebel. Brillen mit Wechselgläsern, bei denen dunkle oder helle Gläser je nach Wetterverhältnissen am Rahmen angebracht werden können, sind eine preiswerte Alternative zu selbsttönenden Brillen, bei denen sich die Gläser automatisch wechselnden Lichtverhältnissen anpassen. Alle Mountainbike-Brillen erhöhen die Sicht und jeder sollte beim Mountainbiken stets eine Brille tragen. Wer im täglichen Leben auf eine Brille angewiesen ist, kann sich eine Mountainbike-Brille in seiner Sehstärke anfertigen lassen.

Beim Kauf einer Brille zum Augenschutz beim Mountainbiking sollte man darauf achten, dass die Brille gut am Kopf sitzt und nicht verrutschen kann. Auch der Tragekomfort und ein geringes Gewicht sind sehr wichtig. Der Sitz auf der Nase muss angenehm sein und passend für die individuelle Nasenform. Weiche gummierte Nasenpads, die sich ausrichten lassen, garantieren eine angenehme Auflagefläche. Die Bügel der Brille sind ebenso wichtig und sollten am Ende gummiert sein, damit sie am Ohr guten Halt haben.

Große Ereignisse

Der Begriff „Sport“ stammt aus dem 18. Jahrhundert aus England. Es stellte eine spezifische Form der Leibesübung dar. Später im 20. Jahrhundert fiel der Begriff ebenfalls mit anderen Bewegungs- und Wettkampfformen. Die Geschichte des Mountainbike-Sports gründet sich auf sieben große Ereignisse. Mit Wettkämpfen steigen Interesse und die Bekanntheit, das ist eine grundsätzliche Wahrheit.

Die Meilensteine des MTBs

  • 1981: In diesem Jahr kommt das erste in Großserie produzierte Mountainbike auf den Markt. Der Hersteller lautet: Specialized, mit dem Modell Stumpjumper.
  • 1982: Der japanische Hersteller Shimano tritt auf die Bildfläche. Der Name Deore steht für die erste vollständige Serie von Mountainbike-Komponenten.
  • 1988: Die erste Weltmeisterschaft fand statt. Der Austragungsort war Crans-Montana.
  • 1990: Körung des ersten offiziellen Weltmeisters des Mountainbikens. Stattgefunden hat die Austragung in Durango Colorado und es war der Amerikaner Ned Overend.
  • 1990: Die Meisterschaften landeten in Deutschland. Der erste Austragungsort war Kirchzarten im Schwarzwald.
  • 1996: Atlanta ist der erste Ort, der Cross-Country als olympische Disziplin zulässt. Sieger bei den Männern war Bart Brentjens, Niederländer und bei den Damen Paola Pezzo aus Italien.
  • 1999: In diesem Jahr finden die ersten World Games des Mountainbikens statt.

Die Informationen stammen aus Wiki und sind öffentlich zugängig.

Mountainbiken

Das Mountainbiken hat in den letzten Jahren eine bedeutende Entwicklung durchlebt. Waren Mountainbikes anfangs nur als robuste Fahrräder für Fahrten abseits der Straßen und Wege gedacht, hat sich daraus eine ernstzunehmende Sportart entwickelt und das Mountainbiken wird von Gelegenheitsfahrern, die im Urlaub die Natur entdecken wollen ebenso betrieben, wie von Leistungssportlern, die für internationale Wettbewerbe trainieren.

Kurze Geschichte des Mountainbikes

Den Wunsch Fahrräder geländetauglich zu machen hat es schon seit langer Zeit gegeben, dies wurde jedoch nur vereinzelt umgesetzt. Meist im Eigenbau wurden dazu normale Fahrräder mit größeren und breiteren Reifen ausgestattet und der Rahmen wurde verstärkt. Auch bei den Federungssystemen experimentierten die ersten Bastlern, um die Geländegängigkeit zu verbessern. Das erste Mountainbike, welches wirklich als solches hergestellt wurde, hat Joe Breeze im Jahr 1977 gebaut. Nach und nach wurden immer mehr Komponenten der Mountainbikes für das Fahren in offenem Gelände und natürlich in den Bergen verbessert. Die Rahmen wurden kleiner, die Reifen größer, und Details wie der Schnellspanner und Daumenschaltung machten diese Fahrräder immer besser.

Schnell entwickelten sich eigene Rennen mit Mountainbikes und mit der Zeit entstand eine richtige Industrie, die sich mit dem Bau dieser Fahrräder beschäftigte. Sportlich gesehen führte das Mountainbike jedoch lange ein Schattendasein. Erst im Jahr 1990 gab es in Colorado/USA die erste offizielle Mountainbike-Weltmeisterschaft. Seit 1996 ist das Cross-Country als Disziplin des Mountainbikens als offizieller Wettbewerb bei den Olympischen Sommerspielen vertreten. Weniger ambitionierte Fahrer nutzen das Mountainbike weltweit als Sportgerät im Freizeitsport, um damit die Natur zu erkunden.

Die Ausrüstung beim Mountainbiken

Neben dem Mountainbike selbst braucht man wenig Ausrüstung, um diesem Sport nachzugehen. Wichtig sind vor allem bequeme Schuhe, die sicheren Halt in den Pedalen bieten, und passende Sportkleidung. Da bei Fahrten mit dem Mountainbike immer die Gefahr von Stürzen besteht, sollte von allen Fahrern immer ein passender und sicherer Fahrradhelm getragen werden. Auch Gelegenheitsfahrer sollten keinesfalls auf diesen Schutz verzichten und darauf achten, dass der Fahrradhelm wirklich passt und mit einem Riemen am Kopf befestigt wird, damit er bei einem Sturz entsprechenden Schutz bieten kann.

Mountainbiken als Breitensport

Wer Fahrradfahren kann, ist auch auf einem Mountainbike sicher unterwegs und kann diesen Sport ohne langes Training ausüben. Das macht das Mountainbiken gerade in Urlaubsgebieten zu einer beliebten Sportart.

Fahrten mit dem Mountainbike zu touristisch interessanten Zielen in der Umgebung kombinieren sportliche Betätigung mit dem direkten Erleben der Natur. Es kann sowohl alleine, als auch in Gruppen gefahren werden, und Ausflüge mit dem Mountainbike bieten tolle Gelegenheiten für eigene Entdeckungen während der Fahrt. Da in Urlaubsgebieten häufig Mountainbikes und Fahrradhelme ausgeliehen werden können, ist dieser Sport außerdem sehr preisgünstig zu erleben. Solche Mountainbikes erfüllen auch die Auflagen der Straßenverkehrsordnung und sind mit Beleuchtung, Klingel, Reflektoren und Rückstrahler ausgestattet, damit die Gelegenheitsfahrer damit auch auf Straßen und Fahrradwegen sicher unterwegs sind.

Die Geschichte des Mountainbikings

Der Name des Sports verrät, in welchem Gelände der Sportler sich bewegt. Das Umfeld besteht aus hügeligem Gelände oder hohen Bergen, abseits von regulären Straßen. Die Fähigkeiten des jeweiligen Fahrers bestimmen den Naturraum. Der Untergrund oder die Steigung der Berge bestimmen die Ansprüche an den Biker. Interessant sind gleichmäßige Anstiege und steile Abfahrten. Für Abwechslung sorgt unebener Untergrund, ausgelöst durch Steine oder Wurzeln. Dafür sind spezielle Fahrräder entwickelt worden. Eine Ähnlichkeit zu gewöhnlichen Rädern besteht, doch Haltbarkeit und Leistung sind deutlich höher. Der Sport unterteilt sich in: Cross Country, All Mountain (Enduro), Trail Riding, Downhill, Dirt Jumping und Freeride. Die Mehrzahl der Sportler betätigt sich allerdings in den Kategorien Trail und Cross Country.

Wo begann der Sport?

In den 1970er Jahren, in den Hügeln Nordkaliforniens, nahm Mountainbiking seinen Anfang. Nach Europa schwappte der Trend in den 90er Jahren über. Heutzutage ist es kein Trendsport mehr, sondern eine Freizeitbeschäftigung. Der Reiz liegt darin, dass die Fahrer auf keine befestigten Straßen angewiesen sind. Das Naturerlebnis ist hoch, was einen Nachteil für die Flora und Fauna bedeutet.

In den Anfängen bastelten die Fahrer an herkömmlichen Rädern, um diese robuster und geländetauglich zu machen. Die Geburtsstunde des Mountainbikes war 1973, der Berg Tamalpais in Marin County, Kalifornien. Gary Fisher, Charles Kelly und Joe Breeze fuhren mit sogenannten „Schwinn Cruiser“ die Schotterpisten hinunter. Diese Art von Fahrrad war stabil gebaut und besaß dicke Ballonreifen in 26 Zoll. Aufgrund dessen benutzten die Biker die Räder nur für Abfahrten, denn die Rahmen waren enorm schwer.

Die ersten Rennen fanden 1976 statt und lösten technische Modifikationen aus. Damals wurde Motorradteile verbaut, da diese belastbar waren. Das galt für Bremsen und Lenker. Das erste echte Mountainbike baute Joe Breeze 1977 und Charles Kelly fuhr damit. Nur zwei Jahre später fertigte Tom Ritchey weitere Fahrradrahmen an. Der Unterschied bestand darin, dass diese für den Aufstieg geeignet waren. Später gingen die Gestelle in Produktion und wurden mit einer modernen Daumengangschaltung und Schnellspanner für den Sattel aufgerüstet. Gerade die Schnellspanner waren beliebt, denn die ersten Fahrer stellten den Sattel, für die Abfahrten, ganz nach unten. Stehend rastend Charles, Joe und Gary die Berge herunter.

Nach und nach kamen viele kleine Hersteller auf den Markt, aber diese hielten sich nicht lange. Aluminiumrahmen ersetzten die Stahlrahmen, welche das Gewicht verringerten. Die Firma Wilderness Trailbikes (WTB) war die erste, die Räder mit Alu herstellte.

Einige Eigenarten des MTBs

Ganz typisch sind grobstollige Reifen. Im Anfang war ein Durchmesser von 26 Zoll üblich, mittlerweile ist dieser von 29 und 27,5 Zoll verdrängt. Des Weiteren sind Kettenschaltungen mit bis zu 30 Gängen unverzichtbar bei einem Mountainbike. Die Übersetzungen von Dreifach-Kettenblättern vorne liegen bei 44/32/22 bis 46/36/26 und für den hinteren Zahnkränze 11 bis 32, 34 oder 36 bei 7 bis 10. Die Übersetzung ist kleiner als bei Rennrädern.

Mountainbike im Einklang mit der Natur

Der Sport erfordert Ausdauer, Ausgeglichenheit, Kraft und Selbstvertrauen. Der Reiz des Mountainbiking ist die Nähe zur Natur. Sportler beschreiben ihre Motive als die Möglichkeit, einen Ausflug ins Grüne zu unternehmen, und die enge Verbundenheit zur Natur.

Besonders ambitionierte Fahrer reizt die Herausforderung nach kniffligen Wegen oder die Muskelkraft an ihre Grenzen zu bringen. Je höher die Sportler den Aufstieg wagen, umso mehr Kraft und Ausdauer benötigt sie. Die Abfahrten erfolgen über Stock und Stein, Wurzeln von Bäumen und Pflanzen stellen keine Hindernisse dar. Bergradfahren ist ein fast grenzenloser Fahrspaß. An Stellen, wo früher jeder sein Rad geschultert hätte, treten Sie kräftig in die Pedale.

Anforderungen an das Gelände

Die Topografie und die Landschaft sind nur ein einseitiger Reiz beim Biken, die Bodenstruktur ist weitaus wichtiger. Kaum ein Fahrer gibt sich mit breiten Forststraßen zufrieden. Eine Infrastruktur für den Sport ist nicht notwendig. Die Touren starten direkt am Wohn- oder Urlaubsort und enden am selben Ort.

Querfeldein-Fahren kann Mutter Natur erhebliche Schäden einbringen. Besonders bedenklich sind Touren bei feuchtem Untergrund. Die starken Profile der Reifen hinterlassen tiefe Spuren. Tiefe Rillen zeigen sich nach extremen Bremsmanövern, diese fördern die Bodenerosion. Reifen können bis zu 20 Zentimeter tief Grasnarben aufreißen und so die Pflanzen und Humusschicht zerstören.

Die Seite Naturauswirkungen zeigt deutlich, welche Probleme für Flora und Fauna auftreten können.

Störanfällige Tierarten leiden unter der Unruhe. Die hohe Geschwindigkeit schreckt in ökologisch sensiblen Gegenden die Tiere auf. Wanderer verhalten sich im Gegensatz dazu wesentlich unauffälliger. Viele Tiere verlieren durch den Sporttrend ihre Rückzugsorte. Gerade bei Vögeln gibt es zwei Folgen: eine Unterbrechung der Brutzeit und frühes Sterben der Jungvögel. Besonders gravierend sind die Auswirkungen des Heli-Biking. Dabei gelangen die Fahrer mit einem Helikopter auf den Berggipfel und sausen die Hänge herunter.

1975 wurde ein Forstgesetz herausgegeben, welches besagt, dass jedermann zu Erholungszwecken den Wald betreten darf. Ausnahmen beziehen sich auf das Fahren und Reiten im Wald, dazu muss der Waldeigentümer zustimmen. Doch da die Natur Schäden davon trägt, sollte das Radfahren nur auf freigegeben Strecken erfolgen. Damit vermeiden Sie Konflikte mit dem Grundeigentümer. Auskünfte erhalten Sie bei Fremdenverkehrsbetrieben oder in den Gemeinde-Informationen.

Verhaltensregeln

Der angeborene Menschenverstand ist zu benutzen. Gegenseitige Rücksichtnahme und schonender, respektvoller Umgang mit der Natur bilden die Basis für den Sport.

  • Vorausschauende Fahrweise
  • Gegenseitiger Respekt: Menschen besitzen keine Augen hinten, fahren Sie in Schrittgeschwindigkeit an Fußgängern vorbei. Spritzende Steine stellen eine Verletzungsgefahr dar.
  • Blockierende Hinterräder vermeiden, das verringert die Spuren in der Natur.
  • Aus Respekt vor den Tieren vermeiden Sie die Dämmerung und die Nacht.
  • Hinweisschilder beachten