Wo Anfänger die ersten Schritte wagen können!

Steilabfahrten und Stunts sind Herausforderungen die fortgeschrittene Biker gerne auf sich nehmen. Für Anfänger sind solche Strecken jedoch nichts. Durch viel Übung können Sie auch dorthin gelangen. Wo sind die besten Strecken zum Üben?

In Südkärnten baggerte Diddie Schneider die längste Flow-Country-Strecke der Welt. Diese Rollsplittbahn verläuft über 10 Kilometer, bei 1.000 Höhenmetern und 2 Metern Breite, den Berg hinunter. Niemals ist die Bahn zu steil. Für 28 Euro am Tag können Anfänger zu Profis mutieren.

Es ist ein schmaler Trail von 190 Höhenmetern. Mit vielen Kurven, kleinen Sprüngen und Wellen wird es dem Fahrer nie langweilig. Vergessen Sie allerdings nicht, dass in Sölden die Strecken erst ab Juni geöffnet sind.

Die ersten kleinen Hindernisse für Anfänger sind in dem Single-Trail über Waldboden verbaut. An einigen Stellen lauern Wurzeln, an denen schon manche gescheitert sind. Halten Sie Ihr Lenkrad gut fest. Der Wiesenalm-Trail erstreckt sich über 700 Höhenmeter.

Der Weg zeigt Charakter durch Minisprünge, kleine Wellen und Kurven. Gut zu verbinden ist der Trail im Zillertal auch mit dem Isskogel-Trail. Erreichen können Sie diesen über Gerlos.

In Willingen erwarten Sie zwei Strecken über 200 Höhenmeter den Ettelsberg hinunter. Einer dieser Trails schlängelt sich über 1,6 Kilometer ins Tal. Die Brechsandbahn ist wetterfest und sehr geräumig. Unterwegs treffen Sie auf Table-Sprünge, die bequem überrollt werden können.

Nach dem Einsteiger-Erlebnis reizt manchen dann die Northshore-Leiter, diese verläuft parallel. Auf dieser Strecke lassen sich Drops gut üben.

EU-Fördermittel verhalfen dem Bikepark im Vogtland 2015 zu einer Überarbeitung. Seit dieser Zeit existiert eine Flow-Line bis hin zur Talstation. Die Strecke ist nicht wirklich lang, es sind nur 1,2 Kilometer mit 130 Höhenmetern. Anfänger verfügen über eine lange Saison zum Üben. Ein Übungsparcours wartet sogar direkt an der Bergstation. Für alle aus dem Osten und Südwesten von Deutschland ist die Anreise ein Klacks.

Es werden nicht nur Pizza-Fans angelockt, sondern auch die absoluten Anfänger der MTB-Szene. Die Einsteiger-Lines fangen am Carosello 3000 an.

Die breiten Bahnen gleiten langsam über 3 bis 4 Kilometer runter ins Tal. In Planung sind fast zehn Trails mit einer Gesamtstrecke von 45 Kilometer, zurzeit sind allerdings schon eine Handvoll Bahnen offen. Die Brechsandbahnen sind aufgrund der Höhe erst ab Juni befahrbar. Im Winter ist die Gegend besiedelt von Wintersportlern.

Auf der Seite Bike-Magazine werden Details zu Preisen geliefert. Aufgrund des Pflegeaufwands liegen die Preise bei fast allen Bahnen zwischen 22 und 30 Euro. Sie können sicher sein, dass die Bahnen in einem einwandfreien Zustand sind.

Viele der Strecken verfügen über Liftanlagen. Der Aufstieg ist bequem zu bewältigen und Sie genießen einen langen abwechslungsreichen Abstieg. In den Preisen sind die Liftkarten inklusive.

Mountainbiking – aber sicher!

Immer mehr Menschen in Deutschland fahren in ihrer Freizeit Mountainbike und erleben dabei die Natur und die Elemente hautnah. Auch schätzen diese Menschen das Gefühl von Freiheit, dass ihnen das Mountainbiking verleiht. Beim Fahren in unwegsamem Gelände kann es jedoch schon einmal zu Unfällen kommen. Daher muss jeder Mountainbiker über eine zureichende Sicherheitsausrüstung verfügen, um schwere Verletzungen zu vermeiden, aber auch um sich bei jedem Wetter und in jedem Gelände gut zurechtzufinden. Neben Helm und Brille empfehlen sich Langfinger-Handschuhe, Bike-Schuhe mit gutem Profil, ein Reparaturset, eine Taschenapotheke, ein Handy und GPS mit aktuellem Kartenmaterial.

Auch die Routenwahl ist entscheidend für die Sicherheit beim Mountainbiking. Wählen Sie stets eine Route, die Ihrer Kondition und Ihren technischen Fähigkeiten entspricht.

Investieren Sie in den richtigen Helm

Ein Helm ist für jede Mountainbike-Tour unentbehrlich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass es sich tatsächlich um einen Mountainbike-Helm handelt, denn diese bieten höheren Rundumschutz, als beispielsweise Rennradhelme. Mountainbike-Helme bieten durchweg verlässlichen Kopfschutz bei Stürzen, da sie strengen Sicherheitsprüfungen unterliegen, die alle Helme erfüllen müssen. Bei der Wahl des richtigen Helmes sollten Sie unbedingt auch auf geringes Gewicht und gute Belüftung achten. Auch muss der Helm richtig passen, damit er bei einem Aufprall nicht verrutschen kann.

Die Auswahl ist groß und vielfältig. Helme mit Visier sind nützlich, wenn sie viel im Wald fahren, denn sie helfen bei wechselnden Lichtverhältnissen, wenn beispielsweise die Sonne durch das Laub scheint. Neben Cross Country Helmen sind auch All Mountain Helme im Handel erhältlich. Diese sind am Hinterkopf tiefer heruntergezogen und eignen sich wegen ihrer höheren Schutzwirkung gut zum waghalsigen Trailriding.

Im Trend liegt zur Zeit der sogenannte Integralhelm, der über einen abnehmbaren Kinnschutz verfügt. Dieser ist insbesondere für Bikeparks und Downhillstrecken zu empfehlen. Für die meisten Mountainbiker ist ein solcher Full-Face-Helm jedoch nicht notwendig.

Die richtige Brille bietet Schutz bei jedem Wetter

Der Augenschutz ist beim Mountainbiking sehr wichtig. Eine Mountainbike-Brille schützt die Augen vor vom Boden aufspritzenden Schmutz sowie Fliegen und anderen fliegenden Insekten. Eine dunkle Brille mit UV-Schutz schützt außerdem vor Sonneneinstrahlung. Brillen mit gelben Gläsern hingegen verbessern die Sichtverhältnisse bei Nebel. Brillen mit Wechselgläsern, bei denen dunkle oder helle Gläser je nach Wetterverhältnissen am Rahmen angebracht werden können, sind eine preiswerte Alternative zu selbsttönenden Brillen, bei denen sich die Gläser automatisch wechselnden Lichtverhältnissen anpassen. Alle Mountainbike-Brillen erhöhen die Sicht und jeder sollte beim Mountainbiken stets eine Brille tragen. Wer im täglichen Leben auf eine Brille angewiesen ist, kann sich eine Mountainbike-Brille in seiner Sehstärke anfertigen lassen.

Beim Kauf einer Brille zum Augenschutz beim Mountainbiking sollte man darauf achten, dass die Brille gut am Kopf sitzt und nicht verrutschen kann. Auch der Tragekomfort und ein geringes Gewicht sind sehr wichtig. Der Sitz auf der Nase muss angenehm sein und passend für die individuelle Nasenform. Weiche gummierte Nasenpads, die sich ausrichten lassen, garantieren eine angenehme Auflagefläche. Die Bügel der Brille sind ebenso wichtig und sollten am Ende gummiert sein, damit sie am Ohr guten Halt haben.

Große Ereignisse

Der Begriff „Sport“ stammt aus dem 18. Jahrhundert aus England. Es stellte eine spezifische Form der Leibesübung dar. Später im 20. Jahrhundert fiel der Begriff ebenfalls mit anderen Bewegungs- und Wettkampfformen. Die Geschichte des Mountainbike-Sports gründet sich auf sieben große Ereignisse. Mit Wettkämpfen steigen Interesse und die Bekanntheit, das ist eine grundsätzliche Wahrheit.

Die Meilensteine des MTBs

  • 1981: In diesem Jahr kommt das erste in Großserie produzierte Mountainbike auf den Markt. Der Hersteller lautet: Specialized, mit dem Modell Stumpjumper.
  • 1982: Der japanische Hersteller Shimano tritt auf die Bildfläche. Der Name Deore steht für die erste vollständige Serie von Mountainbike-Komponenten.
  • 1988: Die erste Weltmeisterschaft fand statt. Der Austragungsort war Crans-Montana.
  • 1990: Körung des ersten offiziellen Weltmeisters des Mountainbikens. Stattgefunden hat die Austragung in Durango Colorado und es war der Amerikaner Ned Overend.
  • 1990: Die Meisterschaften landeten in Deutschland. Der erste Austragungsort war Kirchzarten im Schwarzwald.
  • 1996: Atlanta ist der erste Ort, der Cross-Country als olympische Disziplin zulässt. Sieger bei den Männern war Bart Brentjens, Niederländer und bei den Damen Paola Pezzo aus Italien.
  • 1999: In diesem Jahr finden die ersten World Games des Mountainbikens statt.

Die Informationen stammen aus Wiki und sind öffentlich zugängig.

Mountainbiken

Das Mountainbiken hat in den letzten Jahren eine bedeutende Entwicklung durchlebt. Waren Mountainbikes anfangs nur als robuste Fahrräder für Fahrten abseits der Straßen und Wege gedacht, hat sich daraus eine ernstzunehmende Sportart entwickelt und das Mountainbiken wird von Gelegenheitsfahrern, die im Urlaub die Natur entdecken wollen ebenso betrieben, wie von Leistungssportlern, die für internationale Wettbewerbe trainieren.

Kurze Geschichte des Mountainbikes

Den Wunsch Fahrräder geländetauglich zu machen hat es schon seit langer Zeit gegeben, dies wurde jedoch nur vereinzelt umgesetzt. Meist im Eigenbau wurden dazu normale Fahrräder mit größeren und breiteren Reifen ausgestattet und der Rahmen wurde verstärkt. Auch bei den Federungssystemen experimentierten die ersten Bastlern, um die Geländegängigkeit zu verbessern. Das erste Mountainbike, welches wirklich als solches hergestellt wurde, hat Joe Breeze im Jahr 1977 gebaut. Nach und nach wurden immer mehr Komponenten der Mountainbikes für das Fahren in offenem Gelände und natürlich in den Bergen verbessert. Die Rahmen wurden kleiner, die Reifen größer, und Details wie der Schnellspanner und Daumenschaltung machten diese Fahrräder immer besser.

Schnell entwickelten sich eigene Rennen mit Mountainbikes und mit der Zeit entstand eine richtige Industrie, die sich mit dem Bau dieser Fahrräder beschäftigte. Sportlich gesehen führte das Mountainbike jedoch lange ein Schattendasein. Erst im Jahr 1990 gab es in Colorado/USA die erste offizielle Mountainbike-Weltmeisterschaft. Seit 1996 ist das Cross-Country als Disziplin des Mountainbikens als offizieller Wettbewerb bei den Olympischen Sommerspielen vertreten. Weniger ambitionierte Fahrer nutzen das Mountainbike weltweit als Sportgerät im Freizeitsport, um damit die Natur zu erkunden.

Die Ausrüstung beim Mountainbiken

Neben dem Mountainbike selbst braucht man wenig Ausrüstung, um diesem Sport nachzugehen. Wichtig sind vor allem bequeme Schuhe, die sicheren Halt in den Pedalen bieten, und passende Sportkleidung. Da bei Fahrten mit dem Mountainbike immer die Gefahr von Stürzen besteht, sollte von allen Fahrern immer ein passender und sicherer Fahrradhelm getragen werden. Auch Gelegenheitsfahrer sollten keinesfalls auf diesen Schutz verzichten und darauf achten, dass der Fahrradhelm wirklich passt und mit einem Riemen am Kopf befestigt wird, damit er bei einem Sturz entsprechenden Schutz bieten kann.

Mountainbiken als Breitensport

Wer Fahrradfahren kann, ist auch auf einem Mountainbike sicher unterwegs und kann diesen Sport ohne langes Training ausüben. Das macht das Mountainbiken gerade in Urlaubsgebieten zu einer beliebten Sportart.

Fahrten mit dem Mountainbike zu touristisch interessanten Zielen in der Umgebung kombinieren sportliche Betätigung mit dem direkten Erleben der Natur. Es kann sowohl alleine, als auch in Gruppen gefahren werden, und Ausflüge mit dem Mountainbike bieten tolle Gelegenheiten für eigene Entdeckungen während der Fahrt. Da in Urlaubsgebieten häufig Mountainbikes und Fahrradhelme ausgeliehen werden können, ist dieser Sport außerdem sehr preisgünstig zu erleben. Solche Mountainbikes erfüllen auch die Auflagen der Straßenverkehrsordnung und sind mit Beleuchtung, Klingel, Reflektoren und Rückstrahler ausgestattet, damit die Gelegenheitsfahrer damit auch auf Straßen und Fahrradwegen sicher unterwegs sind.

Die Geschichte des Mountainbikings

Der Name des Sports verrät, in welchem Gelände der Sportler sich bewegt. Das Umfeld besteht aus hügeligem Gelände oder hohen Bergen, abseits von regulären Straßen. Die Fähigkeiten des jeweiligen Fahrers bestimmen den Naturraum. Der Untergrund oder die Steigung der Berge bestimmen die Ansprüche an den Biker. Interessant sind gleichmäßige Anstiege und steile Abfahrten. Für Abwechslung sorgt unebener Untergrund, ausgelöst durch Steine oder Wurzeln. Dafür sind spezielle Fahrräder entwickelt worden. Eine Ähnlichkeit zu gewöhnlichen Rädern besteht, doch Haltbarkeit und Leistung sind deutlich höher. Der Sport unterteilt sich in: Cross Country, All Mountain (Enduro), Trail Riding, Downhill, Dirt Jumping und Freeride. Die Mehrzahl der Sportler betätigt sich allerdings in den Kategorien Trail und Cross Country.

Wo begann der Sport?

In den 1970er Jahren, in den Hügeln Nordkaliforniens, nahm Mountainbiking seinen Anfang. Nach Europa schwappte der Trend in den 90er Jahren über. Heutzutage ist es kein Trendsport mehr, sondern eine Freizeitbeschäftigung. Der Reiz liegt darin, dass die Fahrer auf keine befestigten Straßen angewiesen sind. Das Naturerlebnis ist hoch, was einen Nachteil für die Flora und Fauna bedeutet.

In den Anfängen bastelten die Fahrer an herkömmlichen Rädern, um diese robuster und geländetauglich zu machen. Die Geburtsstunde des Mountainbikes war 1973, der Berg Tamalpais in Marin County, Kalifornien. Gary Fisher, Charles Kelly und Joe Breeze fuhren mit sogenannten „Schwinn Cruiser“ die Schotterpisten hinunter. Diese Art von Fahrrad war stabil gebaut und besaß dicke Ballonreifen in 26 Zoll. Aufgrund dessen benutzten die Biker die Räder nur für Abfahrten, denn die Rahmen waren enorm schwer.

Die ersten Rennen fanden 1976 statt und lösten technische Modifikationen aus. Damals wurde Motorradteile verbaut, da diese belastbar waren. Das galt für Bremsen und Lenker. Das erste echte Mountainbike baute Joe Breeze 1977 und Charles Kelly fuhr damit. Nur zwei Jahre später fertigte Tom Ritchey weitere Fahrradrahmen an. Der Unterschied bestand darin, dass diese für den Aufstieg geeignet waren. Später gingen die Gestelle in Produktion und wurden mit einer modernen Daumengangschaltung und Schnellspanner für den Sattel aufgerüstet. Gerade die Schnellspanner waren beliebt, denn die ersten Fahrer stellten den Sattel, für die Abfahrten, ganz nach unten. Stehend rastend Charles, Joe und Gary die Berge herunter.

Nach und nach kamen viele kleine Hersteller auf den Markt, aber diese hielten sich nicht lange. Aluminiumrahmen ersetzten die Stahlrahmen, welche das Gewicht verringerten. Die Firma Wilderness Trailbikes (WTB) war die erste, die Räder mit Alu herstellte.

Einige Eigenarten des MTBs

Ganz typisch sind grobstollige Reifen. Im Anfang war ein Durchmesser von 26 Zoll üblich, mittlerweile ist dieser von 29 und 27,5 Zoll verdrängt. Des Weiteren sind Kettenschaltungen mit bis zu 30 Gängen unverzichtbar bei einem Mountainbike. Die Übersetzungen von Dreifach-Kettenblättern vorne liegen bei 44/32/22 bis 46/36/26 und für den hinteren Zahnkränze 11 bis 32, 34 oder 36 bei 7 bis 10. Die Übersetzung ist kleiner als bei Rennrädern.

Mountainbike im Einklang mit der Natur

Der Sport erfordert Ausdauer, Ausgeglichenheit, Kraft und Selbstvertrauen. Der Reiz des Mountainbiking ist die Nähe zur Natur. Sportler beschreiben ihre Motive als die Möglichkeit, einen Ausflug ins Grüne zu unternehmen, und die enge Verbundenheit zur Natur.

Besonders ambitionierte Fahrer reizt die Herausforderung nach kniffligen Wegen oder die Muskelkraft an ihre Grenzen zu bringen. Je höher die Sportler den Aufstieg wagen, umso mehr Kraft und Ausdauer benötigt sie. Die Abfahrten erfolgen über Stock und Stein, Wurzeln von Bäumen und Pflanzen stellen keine Hindernisse dar. Bergradfahren ist ein fast grenzenloser Fahrspaß. An Stellen, wo früher jeder sein Rad geschultert hätte, treten Sie kräftig in die Pedale.

Anforderungen an das Gelände

Die Topografie und die Landschaft sind nur ein einseitiger Reiz beim Biken, die Bodenstruktur ist weitaus wichtiger. Kaum ein Fahrer gibt sich mit breiten Forststraßen zufrieden. Eine Infrastruktur für den Sport ist nicht notwendig. Die Touren starten direkt am Wohn- oder Urlaubsort und enden am selben Ort.

Querfeldein-Fahren kann Mutter Natur erhebliche Schäden einbringen. Besonders bedenklich sind Touren bei feuchtem Untergrund. Die starken Profile der Reifen hinterlassen tiefe Spuren. Tiefe Rillen zeigen sich nach extremen Bremsmanövern, diese fördern die Bodenerosion. Reifen können bis zu 20 Zentimeter tief Grasnarben aufreißen und so die Pflanzen und Humusschicht zerstören.

Die Seite Naturauswirkungen zeigt deutlich, welche Probleme für Flora und Fauna auftreten können.

Störanfällige Tierarten leiden unter der Unruhe. Die hohe Geschwindigkeit schreckt in ökologisch sensiblen Gegenden die Tiere auf. Wanderer verhalten sich im Gegensatz dazu wesentlich unauffälliger. Viele Tiere verlieren durch den Sporttrend ihre Rückzugsorte. Gerade bei Vögeln gibt es zwei Folgen: eine Unterbrechung der Brutzeit und frühes Sterben der Jungvögel. Besonders gravierend sind die Auswirkungen des Heli-Biking. Dabei gelangen die Fahrer mit einem Helikopter auf den Berggipfel und sausen die Hänge herunter.

1975 wurde ein Forstgesetz herausgegeben, welches besagt, dass jedermann zu Erholungszwecken den Wald betreten darf. Ausnahmen beziehen sich auf das Fahren und Reiten im Wald, dazu muss der Waldeigentümer zustimmen. Doch da die Natur Schäden davon trägt, sollte das Radfahren nur auf freigegeben Strecken erfolgen. Damit vermeiden Sie Konflikte mit dem Grundeigentümer. Auskünfte erhalten Sie bei Fremdenverkehrsbetrieben oder in den Gemeinde-Informationen.

Verhaltensregeln

Der angeborene Menschenverstand ist zu benutzen. Gegenseitige Rücksichtnahme und schonender, respektvoller Umgang mit der Natur bilden die Basis für den Sport.

  • Vorausschauende Fahrweise
  • Gegenseitiger Respekt: Menschen besitzen keine Augen hinten, fahren Sie in Schrittgeschwindigkeit an Fußgängern vorbei. Spritzende Steine stellen eine Verletzungsgefahr dar.
  • Blockierende Hinterräder vermeiden, das verringert die Spuren in der Natur.
  • Aus Respekt vor den Tieren vermeiden Sie die Dämmerung und die Nacht.
  • Hinweisschilder beachten

Ausland

Weltweit ist Mountainbiking ein Begriff. Darum sind die beliebten Spots auf der ganzen Welt verteilt.

  • Neuseeland

Die Heimat der Kiwis besitzt eine Rekordzahl an Mountainbike-Strecken. Die meisten sind kostenfrei zu nutzen, wohingegen einige zu bezahlen sind. Im Ausgleich dazu führen Gondeln an die Spitze des Berges und ein spektakulärer Abstieg beginnt.

Selbst unter den UCI-Weltcup-Pros ist Neuseeland ein beliebtes Trainingsgelände geworden. Unzählige Downhill- . und Single-Tracks laden zum Fahren ein. Wem das noch nicht reicht, dem steht der traumhafte Gorge Road Dirtjumps zur Verfügung. Weitere Möglichkeiten finden Sie unter Neuseeland im Netz.

  • Kanada

Die Mama des Trail-Spots ist Whistler, beheimatet in Kanada. Die Berge von Selkirk sind im Winter in aller Munde, als Freeride-Mekka. Doch im Sommer wird diese Gegend auch immer beliebter. Die alten Bergbauhügel und die weitreichenden Pisten bieten Bike-Begeisterten das optimale Spielgelände. Damit Sie dort fahren können, brauchen Sie allerdings einiges an Erfahrung und harte Nerven.

  • Wales

Die Insel bietet selbst gebaute Spots innerhalb des Trail-Centers oder ganz natürliche Touren im Bike-Park Wales. Die MTB-Szene ist sehr aktiv, gerade deswegen besteht in Wales die Qual der Wahl.

  • Norwegen

Ganz bekannt ist der Hafjell Bike Park. Doch wer es lieber natürlich mag, kommt in Norwegen auf seine Kosten. Die Fjorde, eingeschlossen von Bergen, lassen es zu einer unvergesslichen Tour werden. Ist der Schnee ein wenig zurückgegangen, dann lohnen sich auch die Sunnmøre Alpen.

  • Finale Ligure

Dort erwartet Sie die perfekte Symbiose aus erstklassigem Trails mit atemberaubender Kulisse. Sie werden sich schon auf dem Weg zur Mittelmeerküste in die Gegend verlieben.

Deutschland

  • Thüringer Wald

Der Wald ist ein 150 Kilometer langer Mountainbike-Spielplatz. Das ganze Schiefergebirge weist eine Breite von 35 Kilometer auf.

Die Zivilisation ist ständig zum Greifen nahe, doch es bedeutet nicht, dass Sie an jeder Ecke einkaufen gehen können. Nach einer langen Tour könnten die Kräfte und die Zeit nahe Einkaufsmöglichkeiten wichtig werden lassen. Gut bepackte Brotboxen sind für den Goldisthal-Trail schon wichtig. Die fast 1.000 Meter hohen Gipfel ermöglichen zum Beispiel eine kräftezehrende Tour über 120 Kilometer mit 3.400 Höhenmetern.

  • Augsburg

Die eine Seite wird vom Lech bestimmt und direkt an das westliche Wohngebiet grenzen die Wälder. Sehr interessant ist die Region südlich der B300. Die Bundesstraße teilt den Naturpark in zwei Teile. Direkt hinter den Bergen der Stadt fängt der Naturpark an.

Allerdings müssen Sie ein gutes Auge für die kleinen Pfade beweisen. Ungeübte finden sich nicht auf Anhieb im Derchinger Forst (nord-westlich) zurecht. Dort warten viele wurzelige Natur-Trails auf den Sportler.

  • Die Eifel

Das Mittelgebirge liegt an der Grenze zu Belgien und Luxemburg. In der Eifel ist eine abwechslungsreiche Tour von fünf Tagen möglich.

Alle Wege führen nie direkt von einem Ort zum nächsten. Die uralte Vulkan-Landschaft lässt Sie staunen. Abwechselnd fahren Sie an Basaltkuppen, Schluchten oder steinzeitlichen Kultstätten vorbei. Dort lassen sich die mitgebrachten Leckereien entspannt verzehren.

Der Downhill World Cup 2018

Die Radsportwelt trägt seit dem Jahre 1990 jährlich den Cup aus, immer an anderen Orten. Der 31. Downhill World Cup 2018 fand vom 5. bis 9. September in der Schweiz in Lenzerheide statt. Vertreten sind Disziplinen wie Downhill, Cross Country, Trial und Four Cross. Four Cross löste Dual und Dual Slalom ab.

Dieses Jahr war es spannend, einige junge Talente stiegen in den Himmel empor. Da fielen Namen wie Amaury Pierron. Dieser junge Franzose erlangte noch vor dem Ende der Saison die Gesamtsieger-Trophäe.

Die Gerüchteküche lässt grüßen!

Aaron Gwin wird nach drei Jahren den Forchheimer Versender YT verlassen. Der Amerikaner ist im Bereich Downhill ein Siegerfavorit, doch lässt er alle Welt wissen, dass er gerne dafür entsprechend Bares sehen möchte. Darum kursieren wilde Gerüchte im Netz, wohin es Gwin verschlägt. Mögliche Optionen wären Scott und Trek, Specialized oder auch Intense. Ganz erfolgversprechend sieht ein Wechsel zur Kultmarke Intense aus. Vielleicht treffen Sie nächstes Jahr den Superstar auf einem Carbon-29er von der kalifornischen Marke an.

Die zweite Möglichkeit zum Diskutieren gibt das Geschwisterpaar Atherton. Der kleine Clan ist bekannt dafür, dass es neue Titel-Sponsoren benötigt. Drei Jahre lang fuhren Gee und Rachel auf Rädern von Trek, nun ist es Zeit für einen Tapetenwechsel. Im näheren Interesse stehen Marin, Scott, Cannondale oder Norco. Welchem Bike die beiden mit ihrem Namen unter die Arme greifen, ist noch nicht sicher.

Das Cube Global Squad Team besteht seit zwei Jahren. Seit einem Jahr ist es in Deutschland die Größe für Downhill. Mit zum Team gehört Max Hartenstern. Cube hat viel Zeit und Mühe in ein neues Bike gesteckt. Deshalb sind die Gerüchte aufgelodert, ob das Team sich einen neuen Fahrer zulegen muss. Vorerst steht nur fest, dass nächstes Jahr ein Brite und ein Franzose das Team erweitern. Lassen Sie sich überraschen.

Stetiger Wunsch nach Trails

Der Trend zu abenteuerliche MTB-Trails ist stetig gestiegen. Darum sind viele Wintersport-Regionen auf den Zug aufgesprungen. Im Sommer bieten diese ihre Pisten für Mountainbike Fans an. Jeder einzelne Fan formuliert relativ schwammig seine Wünsche. Von flowig sprechen die Fahrer, schnell, mit Jump-Lines. Wie entstehen die richtig guten Trails?

Nachgefragt!

Das Ziel ist, dass der Weg allen Fahrern Spaß macht, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Vorab ist eine Menge zu bewältigen. Viele Kleinigkeiten sind zu beachten, wie zum Beispiel: Naturschutz, Geologie, Wanderer, Bäume, Grundeigentümer, Jagdrechte und das eigene Budget. Dazu müssen Sicherheitskonzepte und die Anbindung an die Infrastruktur stimmen. Sind diese Punkte geklärt, geht die Beschauung los. Das Layout wird festgelegt: Wo verläuft das Gefälle? Wo werden Schwierigkeiten eingebaut?

Diese Planung benötigt oft drei Monate. Abgesehen vom Wetter, Personal und finanziellen Mitteln kommen große Maschinen zum Einsatz. Kleinere Abschnitte bearbeiten die Spezialisten von Hand. Experten rechnen drei bis vier Wochen pro Kilometer. Naturbelassene Single-Trails sind schneller gebaut als Strecken mit Sprüngen, die viel Erdbewegung benötigen. Zeit rauben können auch nachträgliche Änderungen, denn die Bodengegebenheiten rutschen erst bei den laufenden Arbeiten ins Blickfeld.

Die Maschinenmiete beträgt locker 35 Prozent der Gesamtkosten. Grobe Rechnungen zeigen, dass bei der Planung mit 15 bis 80 Euro pro Meter zu rechnen ist. Der Petzen-Trail in Österreich kostete 200.000 Euro.