Der Downhill World Cup 2018

Die Radsportwelt trägt seit dem Jahre 1990 jährlich den Cup aus, immer an anderen Orten. Der 31. Downhill World Cup 2018 fand vom 5. bis 9. September in der Schweiz in Lenzerheide statt. Vertreten sind Disziplinen wie Downhill, Cross Country, Trial und Four Cross. Four Cross löste Dual und Dual Slalom ab.

Dieses Jahr war es spannend, einige junge Talente stiegen in den Himmel empor. Da fielen Namen wie Amaury Pierron. Dieser junge Franzose erlangte noch vor dem Ende der Saison die Gesamtsieger-Trophäe.

Die Gerüchteküche lässt grüßen!

Aaron Gwin wird nach drei Jahren den Forchheimer Versender YT verlassen. Der Amerikaner ist im Bereich Downhill ein Siegerfavorit, doch lässt er alle Welt wissen, dass er gerne dafür entsprechend Bares sehen möchte. Darum kursieren wilde Gerüchte im Netz, wohin es Gwin verschlägt. Mögliche Optionen wären Scott und Trek, Specialized oder auch Intense. Ganz erfolgversprechend sieht ein Wechsel zur Kultmarke Intense aus. Vielleicht treffen Sie nächstes Jahr den Superstar auf einem Carbon-29er von der kalifornischen Marke an.

Die zweite Möglichkeit zum Diskutieren gibt das Geschwisterpaar Atherton. Der kleine Clan ist bekannt dafür, dass es neue Titel-Sponsoren benötigt. Drei Jahre lang fuhren Gee und Rachel auf Rädern von Trek, nun ist es Zeit für einen Tapetenwechsel. Im näheren Interesse stehen Marin, Scott, Cannondale oder Norco. Welchem Bike die beiden mit ihrem Namen unter die Arme greifen, ist noch nicht sicher.

Das Cube Global Squad Team besteht seit zwei Jahren. Seit einem Jahr ist es in Deutschland die Größe für Downhill. Mit zum Team gehört Max Hartenstern. Cube hat viel Zeit und Mühe in ein neues Bike gesteckt. Deshalb sind die Gerüchte aufgelodert, ob das Team sich einen neuen Fahrer zulegen muss. Vorerst steht nur fest, dass nächstes Jahr ein Brite und ein Franzose das Team erweitern. Lassen Sie sich überraschen.

Stetiger Wunsch nach Trails

Der Trend zu abenteuerliche MTB-Trails ist stetig gestiegen. Darum sind viele Wintersport-Regionen auf den Zug aufgesprungen. Im Sommer bieten diese ihre Pisten für Mountainbike Fans an. Jeder einzelne Fan formuliert relativ schwammig seine Wünsche. Von flowig sprechen die Fahrer, schnell, mit Jump-Lines. Wie entstehen die richtig guten Trails?

Nachgefragt!

Das Ziel ist, dass der Weg allen Fahrern Spaß macht, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Vorab ist eine Menge zu bewältigen. Viele Kleinigkeiten sind zu beachten, wie zum Beispiel: Naturschutz, Geologie, Wanderer, Bäume, Grundeigentümer, Jagdrechte und das eigene Budget. Dazu müssen Sicherheitskonzepte und die Anbindung an die Infrastruktur stimmen. Sind diese Punkte geklärt, geht die Beschauung los. Das Layout wird festgelegt: Wo verläuft das Gefälle? Wo werden Schwierigkeiten eingebaut?

Diese Planung benötigt oft drei Monate. Abgesehen vom Wetter, Personal und finanziellen Mitteln kommen große Maschinen zum Einsatz. Kleinere Abschnitte bearbeiten die Spezialisten von Hand. Experten rechnen drei bis vier Wochen pro Kilometer. Naturbelassene Single-Trails sind schneller gebaut als Strecken mit Sprüngen, die viel Erdbewegung benötigen. Zeit rauben können auch nachträgliche Änderungen, denn die Bodengegebenheiten rutschen erst bei den laufenden Arbeiten ins Blickfeld.

Die Maschinenmiete beträgt locker 35 Prozent der Gesamtkosten. Grobe Rechnungen zeigen, dass bei der Planung mit 15 bis 80 Euro pro Meter zu rechnen ist. Der Petzen-Trail in Österreich kostete 200.000 Euro.