Große Ereignisse

Der Begriff „Sport“ stammt aus dem 18. Jahrhundert aus England. Es stellte eine spezifische Form der Leibesübung dar. Später im 20. Jahrhundert fiel der Begriff ebenfalls mit anderen Bewegungs- und Wettkampfformen. Die Geschichte des Mountainbike-Sports gründet sich auf sieben große Ereignisse. Mit Wettkämpfen steigen Interesse und die Bekanntheit, das ist eine grundsätzliche Wahrheit.

Die Meilensteine des MTBs

  • 1981: In diesem Jahr kommt das erste in Großserie produzierte Mountainbike auf den Markt. Der Hersteller lautet: Specialized, mit dem Modell Stumpjumper.
  • 1982: Der japanische Hersteller Shimano tritt auf die Bildfläche. Der Name Deore steht für die erste vollständige Serie von Mountainbike-Komponenten.
  • 1988: Die erste Weltmeisterschaft fand statt. Der Austragungsort war Crans-Montana.
  • 1990: Körung des ersten offiziellen Weltmeisters des Mountainbikens. Stattgefunden hat die Austragung in Durango Colorado und es war der Amerikaner Ned Overend.
  • 1990: Die Meisterschaften landeten in Deutschland. Der erste Austragungsort war Kirchzarten im Schwarzwald.
  • 1996: Atlanta ist der erste Ort, der Cross-Country als olympische Disziplin zulässt. Sieger bei den Männern war Bart Brentjens, Niederländer und bei den Damen Paola Pezzo aus Italien.
  • 1999: In diesem Jahr finden die ersten World Games des Mountainbikens statt.

Die Informationen stammen aus Wiki und sind öffentlich zugängig.

Mountainbiken

Das Mountainbiken hat in den letzten Jahren eine bedeutende Entwicklung durchlebt. Waren Mountainbikes anfangs nur als robuste Fahrräder für Fahrten abseits der Straßen und Wege gedacht, hat sich daraus eine ernstzunehmende Sportart entwickelt und das Mountainbiken wird von Gelegenheitsfahrern, die im Urlaub die Natur entdecken wollen ebenso betrieben, wie von Leistungssportlern, die für internationale Wettbewerbe trainieren.

Kurze Geschichte des Mountainbikes

Den Wunsch Fahrräder geländetauglich zu machen hat es schon seit langer Zeit gegeben, dies wurde jedoch nur vereinzelt umgesetzt. Meist im Eigenbau wurden dazu normale Fahrräder mit größeren und breiteren Reifen ausgestattet und der Rahmen wurde verstärkt. Auch bei den Federungssystemen experimentierten die ersten Bastlern, um die Geländegängigkeit zu verbessern. Das erste Mountainbike, welches wirklich als solches hergestellt wurde, hat Joe Breeze im Jahr 1977 gebaut. Nach und nach wurden immer mehr Komponenten der Mountainbikes für das Fahren in offenem Gelände und natürlich in den Bergen verbessert. Die Rahmen wurden kleiner, die Reifen größer, und Details wie der Schnellspanner und Daumenschaltung machten diese Fahrräder immer besser.

Schnell entwickelten sich eigene Rennen mit Mountainbikes und mit der Zeit entstand eine richtige Industrie, die sich mit dem Bau dieser Fahrräder beschäftigte. Sportlich gesehen führte das Mountainbike jedoch lange ein Schattendasein. Erst im Jahr 1990 gab es in Colorado/USA die erste offizielle Mountainbike-Weltmeisterschaft. Seit 1996 ist das Cross-Country als Disziplin des Mountainbikens als offizieller Wettbewerb bei den Olympischen Sommerspielen vertreten. Weniger ambitionierte Fahrer nutzen das Mountainbike weltweit als Sportgerät im Freizeitsport, um damit die Natur zu erkunden.

Die Ausrüstung beim Mountainbiken

Neben dem Mountainbike selbst braucht man wenig Ausrüstung, um diesem Sport nachzugehen. Wichtig sind vor allem bequeme Schuhe, die sicheren Halt in den Pedalen bieten, und passende Sportkleidung. Da bei Fahrten mit dem Mountainbike immer die Gefahr von Stürzen besteht, sollte von allen Fahrern immer ein passender und sicherer Fahrradhelm getragen werden. Auch Gelegenheitsfahrer sollten keinesfalls auf diesen Schutz verzichten und darauf achten, dass der Fahrradhelm wirklich passt und mit einem Riemen am Kopf befestigt wird, damit er bei einem Sturz entsprechenden Schutz bieten kann.

Mountainbiken als Breitensport

Wer Fahrradfahren kann, ist auch auf einem Mountainbike sicher unterwegs und kann diesen Sport ohne langes Training ausüben. Das macht das Mountainbiken gerade in Urlaubsgebieten zu einer beliebten Sportart.

Fahrten mit dem Mountainbike zu touristisch interessanten Zielen in der Umgebung kombinieren sportliche Betätigung mit dem direkten Erleben der Natur. Es kann sowohl alleine, als auch in Gruppen gefahren werden, und Ausflüge mit dem Mountainbike bieten tolle Gelegenheiten für eigene Entdeckungen während der Fahrt. Da in Urlaubsgebieten häufig Mountainbikes und Fahrradhelme ausgeliehen werden können, ist dieser Sport außerdem sehr preisgünstig zu erleben. Solche Mountainbikes erfüllen auch die Auflagen der Straßenverkehrsordnung und sind mit Beleuchtung, Klingel, Reflektoren und Rückstrahler ausgestattet, damit die Gelegenheitsfahrer damit auch auf Straßen und Fahrradwegen sicher unterwegs sind.

Die Geschichte des Mountainbikings

Der Name des Sports verrät, in welchem Gelände der Sportler sich bewegt. Das Umfeld besteht aus hügeligem Gelände oder hohen Bergen, abseits von regulären Straßen. Die Fähigkeiten des jeweiligen Fahrers bestimmen den Naturraum. Der Untergrund oder die Steigung der Berge bestimmen die Ansprüche an den Biker. Interessant sind gleichmäßige Anstiege und steile Abfahrten. Für Abwechslung sorgt unebener Untergrund, ausgelöst durch Steine oder Wurzeln. Dafür sind spezielle Fahrräder entwickelt worden. Eine Ähnlichkeit zu gewöhnlichen Rädern besteht, doch Haltbarkeit und Leistung sind deutlich höher. Der Sport unterteilt sich in: Cross Country, All Mountain (Enduro), Trail Riding, Downhill, Dirt Jumping und Freeride. Die Mehrzahl der Sportler betätigt sich allerdings in den Kategorien Trail und Cross Country.

Wo begann der Sport?

In den 1970er Jahren, in den Hügeln Nordkaliforniens, nahm Mountainbiking seinen Anfang. Nach Europa schwappte der Trend in den 90er Jahren über. Heutzutage ist es kein Trendsport mehr, sondern eine Freizeitbeschäftigung. Der Reiz liegt darin, dass die Fahrer auf keine befestigten Straßen angewiesen sind. Das Naturerlebnis ist hoch, was einen Nachteil für die Flora und Fauna bedeutet.

In den Anfängen bastelten die Fahrer an herkömmlichen Rädern, um diese robuster und geländetauglich zu machen. Die Geburtsstunde des Mountainbikes war 1973, der Berg Tamalpais in Marin County, Kalifornien. Gary Fisher, Charles Kelly und Joe Breeze fuhren mit sogenannten „Schwinn Cruiser“ die Schotterpisten hinunter. Diese Art von Fahrrad war stabil gebaut und besaß dicke Ballonreifen in 26 Zoll. Aufgrund dessen benutzten die Biker die Räder nur für Abfahrten, denn die Rahmen waren enorm schwer.

Die ersten Rennen fanden 1976 statt und lösten technische Modifikationen aus. Damals wurde Motorradteile verbaut, da diese belastbar waren. Das galt für Bremsen und Lenker. Das erste echte Mountainbike baute Joe Breeze 1977 und Charles Kelly fuhr damit. Nur zwei Jahre später fertigte Tom Ritchey weitere Fahrradrahmen an. Der Unterschied bestand darin, dass diese für den Aufstieg geeignet waren. Später gingen die Gestelle in Produktion und wurden mit einer modernen Daumengangschaltung und Schnellspanner für den Sattel aufgerüstet. Gerade die Schnellspanner waren beliebt, denn die ersten Fahrer stellten den Sattel, für die Abfahrten, ganz nach unten. Stehend rastend Charles, Joe und Gary die Berge herunter.

Nach und nach kamen viele kleine Hersteller auf den Markt, aber diese hielten sich nicht lange. Aluminiumrahmen ersetzten die Stahlrahmen, welche das Gewicht verringerten. Die Firma Wilderness Trailbikes (WTB) war die erste, die Räder mit Alu herstellte.

Einige Eigenarten des MTBs

Ganz typisch sind grobstollige Reifen. Im Anfang war ein Durchmesser von 26 Zoll üblich, mittlerweile ist dieser von 29 und 27,5 Zoll verdrängt. Des Weiteren sind Kettenschaltungen mit bis zu 30 Gängen unverzichtbar bei einem Mountainbike. Die Übersetzungen von Dreifach-Kettenblättern vorne liegen bei 44/32/22 bis 46/36/26 und für den hinteren Zahnkränze 11 bis 32, 34 oder 36 bei 7 bis 10. Die Übersetzung ist kleiner als bei Rennrädern.

Mountainbike im Einklang mit der Natur

Der Sport erfordert Ausdauer, Ausgeglichenheit, Kraft und Selbstvertrauen. Der Reiz des Mountainbiking ist die Nähe zur Natur. Sportler beschreiben ihre Motive als die Möglichkeit, einen Ausflug ins Grüne zu unternehmen, und die enge Verbundenheit zur Natur.

Besonders ambitionierte Fahrer reizt die Herausforderung nach kniffligen Wegen oder die Muskelkraft an ihre Grenzen zu bringen. Je höher die Sportler den Aufstieg wagen, umso mehr Kraft und Ausdauer benötigt sie. Die Abfahrten erfolgen über Stock und Stein, Wurzeln von Bäumen und Pflanzen stellen keine Hindernisse dar. Bergradfahren ist ein fast grenzenloser Fahrspaß. An Stellen, wo früher jeder sein Rad geschultert hätte, treten Sie kräftig in die Pedale.

Anforderungen an das Gelände

Die Topografie und die Landschaft sind nur ein einseitiger Reiz beim Biken, die Bodenstruktur ist weitaus wichtiger. Kaum ein Fahrer gibt sich mit breiten Forststraßen zufrieden. Eine Infrastruktur für den Sport ist nicht notwendig. Die Touren starten direkt am Wohn- oder Urlaubsort und enden am selben Ort.

Querfeldein-Fahren kann Mutter Natur erhebliche Schäden einbringen. Besonders bedenklich sind Touren bei feuchtem Untergrund. Die starken Profile der Reifen hinterlassen tiefe Spuren. Tiefe Rillen zeigen sich nach extremen Bremsmanövern, diese fördern die Bodenerosion. Reifen können bis zu 20 Zentimeter tief Grasnarben aufreißen und so die Pflanzen und Humusschicht zerstören.

Die Seite Naturauswirkungen zeigt deutlich, welche Probleme für Flora und Fauna auftreten können.

Störanfällige Tierarten leiden unter der Unruhe. Die hohe Geschwindigkeit schreckt in ökologisch sensiblen Gegenden die Tiere auf. Wanderer verhalten sich im Gegensatz dazu wesentlich unauffälliger. Viele Tiere verlieren durch den Sporttrend ihre Rückzugsorte. Gerade bei Vögeln gibt es zwei Folgen: eine Unterbrechung der Brutzeit und frühes Sterben der Jungvögel. Besonders gravierend sind die Auswirkungen des Heli-Biking. Dabei gelangen die Fahrer mit einem Helikopter auf den Berggipfel und sausen die Hänge herunter.

1975 wurde ein Forstgesetz herausgegeben, welches besagt, dass jedermann zu Erholungszwecken den Wald betreten darf. Ausnahmen beziehen sich auf das Fahren und Reiten im Wald, dazu muss der Waldeigentümer zustimmen. Doch da die Natur Schäden davon trägt, sollte das Radfahren nur auf freigegeben Strecken erfolgen. Damit vermeiden Sie Konflikte mit dem Grundeigentümer. Auskünfte erhalten Sie bei Fremdenverkehrsbetrieben oder in den Gemeinde-Informationen.

Verhaltensregeln

Der angeborene Menschenverstand ist zu benutzen. Gegenseitige Rücksichtnahme und schonender, respektvoller Umgang mit der Natur bilden die Basis für den Sport.

  • Vorausschauende Fahrweise
  • Gegenseitiger Respekt: Menschen besitzen keine Augen hinten, fahren Sie in Schrittgeschwindigkeit an Fußgängern vorbei. Spritzende Steine stellen eine Verletzungsgefahr dar.
  • Blockierende Hinterräder vermeiden, das verringert die Spuren in der Natur.
  • Aus Respekt vor den Tieren vermeiden Sie die Dämmerung und die Nacht.
  • Hinweisschilder beachten

Unterschiedlichen Arten des Mountainbikens

In der Entwicklung des Mountainbike-Trends haben sich verschiedene Disziplinen herauskristallisiert. Die unterschiedlichen Formen etablierten sich aufgrund der entsprechenden Bedürfnisse, jeweiligen Interessen und den Ansprüchen.

Cross-Country

Die Fahrstrecke in der olympischen Disziplin ist zwischen drei und neun Kilometern lang und schließt mehrere Anstiege und Abfahrten, verschiedene Untergründe, Feldwege, Wald, Kies- und Wiesenwege ein. Das Wichtigste ist die Ausdauer, erst danach kommen Technik und eine sichere Bewältigung.

Marathon

Die neue Massendisziplin funktioniert als Gruppe auf unbefestigten Wegen in freier Natur. Die verfolgten Ziele sind: der Weg, die mitreißende Gruppendynamik, ein Vergleichen mit anderen Sportlern und das Ausweiten der eigenen Grenzen.

Downhill

Die Mutter des Mountainbike-Sports, vorwiegend ohne Muskelkraft, denn der Weg erfolgt nur abwärts. Dabei ist die Schwierigkeit die hohe Geschwindigkeit.

Uphill

Im Gegensatz zum Downhill ist der Aufstieg der Schwerpunkt. Die Fahrer möchten die Auffahrt selbstständig und schnell bewältigen. Sie brauchen dazu eine gute Kondition und Technik.

Trial

Beim Trial-Biken müssen Sie einen natürlichen oder künstlichen Parcours bewältigen. Dabei achten Sie auf die Körperbeherrschung, Balance, Kraft und Kondition. Bei der Bewältigung der Hindernisse ist es wichtig, möglichst wenig Körperkontakt zum Boden zu haben. Sie benötigen Technik und Geschicklichkeit. Währenddessen hüpfen und springen Sie über Baumstämme, Schotterpisten, Felsen, Schlammlöcher und Stufen.

Freeride

Freerider lieben es, neue Dinge zu erforschen. Von den Sportlern können Sie Berichte über Transalp-Strecken, Erstbefahrungen und andere Neuigkeiten lesen.

Touren-Mountainbiken

Diese Variante ist komfortabel und sicher. Der Schwerpunkt liegt auf dem Genuss der Bewegung in der Natur, Training für den Körper und die Entspannung vom Alltag. Es wird sehr gerne mit der ganzen Familie durchgeführt, denn es gibt keine Einschränkungen im Alter oder der Kondition.

Nähere Informationen finden Sie im Bike-Magazine, das als Quelle dient.